Wohnen und Bauen

Umweltpolitik und Altbausanierung

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„Elektrofahrzeuge sind zwingend notwendig“

08/19/2010 (Energie- und Umweltpolitik)

ADAC-Motorwelt, Heft 8, August 2010, S. 20
Aus der Grafik geht hervorgeht, dass die Vorräte von Kohle 138 Jahre, die von Gas 59 Jahre und die von Öl 44 Jahre reichen. Die Zahlen stammen vom Automobil-Experten Gregor Matthies von Bain & Company.

Die Ölvorräte reichen seit mindestens 80 Jahren nur noch 40 Jahre. Diese Zahl stand auch in meinem Schulbuch. Das Öl ist also bereits sein 10 Jahren alle.
Die 40 Jahre sind die statischen Reichweiten der Energie-Reserven, d. h. der Quotient aus industriell erkundeten und wirtschaftlich gewinnbaren Vorräten, dividiert durch die aktuelle Jahresförderung. Die Gesamtheit der Vorräte ist wesentlich höher. Bezieht man die Gesamtvorräte (Ressourcen) auf die aktuelle Jahresförderung, so erhält man Reichweiten, die bei Kohle und Erdgas um 1000 Jahre und bei Erdöl bei 250 Jahren liegen (Quelle z. B. ESSO Energieprognose 2001).

Diese falschen Zahlen dienen der bewussten Irreführung der Leser! „In 40 Jahren gibt es kein Öl mehr und dann können wir nur noch Wind und Solarenergie und Biomasse nutzen, ganz egal, was uns das kosten wird!“ Und das wird dann noch als „Riesen-Errungenschaft“ ausgegeben, da dann endlich die „klimaschädlichen“ fossilen Energiequellen alle sind und künftig nicht mehr den „Klimakiller“ Kohlendioxid emittieren muss! Den deutschen Bürgern werden wissenschaftlich begründete Wahrheiten vorenthalten, um politisch gewollter Ideologien durchzusetzen?

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Für staatliche Daseinsvorsorge und gegen Aktionismus beim Klimaschutz

08/17/2010 (Energie- und Umweltpolitik)

Ich kann mich den Beschlüssen der 12. VMEG-Delegiertenversammlung in “Das Grundstück”, Journal des VDGN, Heft 7-2010 19. Jahrgang, S. 03 ff anschließen und möchte daher einen Teil wörtlich hier darstellen.

Die 12. Ordentliche Delegiertenversammlung des VMEG faßte folgende Beschlüsse zur inhaltlichen Ausrichtung der Tätigkeit des Vereins:

Daseinsvorsorge erhalten und wiederherstellen

Der VMEG fordert die Erhaltung und Wiederherstellung der öffentlichen Daseinsvorsorge als Teil der demokratisch legitimierten kommunalen Selbstverwaltung.

Der Privatisierung des öffentlichen Eigentums muß ein Ende gesetzt werden. Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge gehören unter öffentliche Kontrolle.

Der Zugang zu Trinkwasser, die Versorgung mit Energie, die Abwasserentsorgung und die Müllbeseitigung müssen für jeden Bürger zuverlässig, zu erschwinglichen Preisen und mit hohem Standard möglich sein.

Die Erreichbarkeit auf Schiene und Straße muß gewährleistet werden.

Der flächendeckende und ungehinderte Zugang zu Bildung, Postzustellung und Kommunikation, Gesundheitswesen und Pflege im Alter müssen für jeden gesichert sein.

Die öffentliche Daseinsvorsorge muß weiterhin vom Solidargedanken getragen sein und durch die Allgemeinheit finanziert bleiben.

Sie darf nicht dem Profitstreben global operierender Konzerne unterworfen und damit der öffentlichen Kontrolle und Mitentscheidung entzogen werden.

Der VMEG fordert vom Bund und den Ländern, ihrer Verantwortung auf diesem Gebiet endlich wieder nachzukommen und sich dem von der Europäischen Union per Gesetz betriebenen Liberalisierungszwang zuwidersetzen.

Schluß mit dem Aktionismus in der Gesetzgebung zum Klimaschutz

Der VMEG fordert eine umgehende Abkehr von jeglichem realitätsfremden Aktio-nismus in der Politik und bei der Gesetzgebung zum Klimaschutz.

Schluß mit einer wissenschaftlich nicht begründeten CO2-Diskussion!

Die Nutzung fossiler und anderer Energieressourcen hat in einer effektiven und effizienten Art und Weise zu erfolgen.

Staatliche Regelungen zum Klimaschutz dürfen nicht zu weiteren, unwägbaren und unverhältnismäßigen finanziellen Belastungen insbesondere bei Eigentümern selbstgenutzten Wohnraumes führen.

Rechtliche Regelungen zu energetischen Sanierungsmaßnahmen sind so zu gestalten, daß jedem Betroffenen die An und Weise der Umsetzung individuell überlassen bleibt - diese müssen sozialverträglich, planbar, wirtschaftlich rentabel und vor allem technologieoffen sein.

Staatlicherseits geforderte Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sind mit entsprechenden Förderprogrammen zu begleiten.”

VMEG: Verein Märkischer Eigenheim- und Grundstücksbesitzer
Mitgliederzahl: 27.050 (in den vergangenen 2 Jahren Zuwachs von 6 %)

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Desinformation der Bürger über Strompreissteigerung durch Medien und Politiker

08/09/2010 (Allgemein)

Mehr als 6% der durchschnittlichen Strompreissteigerung von 10% in 2010 gehen auf die Erhöhung der EEG-Umlage von etwas über 1 Ct. auf 2,5 Cent zurück (In 2011 wird der Wert wohl auf 3,5 Cent steigen, s.o.). Zusätzlich durch Voltaik und Wind induziert Mehrkosten sind nicht direkt greifbar, werden aber wohl signifikant sein.
Diese Zahlen passen nicht ins Weltbild der Grünen Öko’s und der ihnen
nachlaufenden Journalisten. Also wirft Frau Höhn den Energie Versorgern kurzerhand falsche Einkaufspolitik (Langzeit-Verträge) vor und die Medien berichten darüber ohne den Hinweis auf oben genannten Sachverhalt zumindest ergänzend darzustellen.
Das nennt man Nebelkerzen werfen.
Genauso geht es mit der Energie-Konzern-Hatz betreffend die Abschöpfung der Laufzeit-Verlängerung-Profite der KKW. Seit Monaten berichten praktisch alle Medien über Ansätze zur Abschöpfung der Gewinne der Weiterbetriebsgewährung und die Verwendung dieser Abschöpfungsbeträge. Tatsächlich ist in den meisten Unternehmen der Gewinn in Relation zu den Umsätzen klein (ca. bei
0,5 (Handel) - 15% (Produktion)) des Umsatzes. Wenn ein Unternehmen günstiger produziert, geht der größte Anteil der Reduktion in den Preis ein, nur ein kleiner Anteil verbleibt als Gewinn beim Produzenten. Diese Spielregel gilt auch bei der Stromproduktion wegen des durchaus gegebenen Wettbewerbs. Umgekehrt führt die Nichtverlängerung natürlich primär zu einer drastischen Preissteigerung und erst daraus resultierend zu einer Gewinnerhöhung. Folgt man allerdings der Darstellung durch Politiker und Medien, vermisst man die Darstellung dieses Sachverhaltes völlig (wenige Medien ausgenommen).
Quelle: Aktuelle Information zu Strom- und Windkraft-Informationen 2010 von naeb mit WEB-Seite www.naeb.info Ausgabe 2010 - 05

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Netzbetriebskosten durch Windkraftanlagen (WEA)

08/09/2010 (Energie- und Umweltpolitik)

Neben den Zwangs-Vergütungszahlungen für den Strom aus Windanlagen (EEG) entstehen verdeckte Kosten durch den Betrieb dieser Anlagen . Es müssen Schattenkraftwerke für die intermittierende Einspeisung vorgehalten werden.

Der Betrieb wird sich trotz Nachrüstung der WEA auf neue Techniken zur Erlangung des System-Dienst-Leistungs-Bonus (SDL-Bonus), gemäß dem EEG von 0,5 Cent/kWh, wegen der bekannten Gründe wahrscheinlich nicht so einstellen, wie man den Strom braucht. Hierzu werden die Schattenkraftwerke verstärkt einspringen müssen. Es entstehen unnütz Transporte und damit Verluste im Netz. Die Netze müssen für extreme Einspeise-Spitzen ausgebaut werden.

Was das tatsächlich kostet, weis niemand. Vor ca. 7 Jahren hatte Dr. Tauber (E.ON) einen Wert von 2,5 Ct./kWh ermittelt. Seitdem hüten sich die Netzbetreiber zu diesem Thema konkrete Zahlen zu nennen. Klar, sie sind ja mittlerweile mit die größten Betreiber von WEA und damit auch letztlich Nutznießer des EEG.

Nun hat die Firma PSE (www.PSE.COM) im Staat Washington (USA) einen Antrag bei FERC (US-Netzagentur) gestellt, dass jede WEA pro Monat mit 2,81 USD je kW Leistung als Kostensatz zahlen soll. Wenn man einen solchen Antrag stellt, muss man die Kosten belegen. Der Wert könnte also real sein. Würde man diesen Wert bei angenommener identischer Windnutzung und gegenwärtiger Währungsparität für D übernehmen, käme man auf 26 Euro je kW und Jahr. - Achtung Dr. Tauber bezog sich auf Einspeisung, PSE bezieht sich auf
installierte (!) Leistung.

Würde man diesen Wert nun umrechnen auf die Einspeisung von 40 Mrd. kWh p.a. (wurde 2009 nicht ganz erreicht) und etwa 30 Mio. kW installierter Leistung, käme man auf einen Betrag von etwa 1,95 Ct./kWh. Das entspräche dem Wert, den Dr. Tauber ermittelt hatte.
Allerdings gibt es eine erhebliche Abweichung zwischen den Netzkosten in Deutschland und den US. Diese sind in Deutschland etwa 3x so hoch wie in den USA. Der anzusetzende Kostenwert für Deutschland müsste deshalb wesentlich über diesen abgeleiteten 1,95 Cent liegen.

Es ist also weiterhin volkswirtschaftlich richtig, dass man besser den
Windstrom nicht einspeisen würde, sondern den WEA-Betreibern, abgeleitet aus den WEA-Leistungsdaten, den EEG-Sätzen und der Windstärke, Erlöse für virtuelle Einspeisungen gewähren würde und den Strom preisgünstiger und sicherer mit konventionellen Kraftwerken erzeugen würde. Was natürlich insgesamt der blanke Wahnsinn wäre.

Im Übrigen zeigt die Aktion von PSE, wie trickreich die Netzbetreiber (die auch WEA-Betreiber sind) vorgehen. Einerseits gibt man sich den
Öko-Grünen-Anstrich durch den Besitz von WEA und Solar-Anlagen. Andererseits kassiert man für den durch WEA verursachten Netz-Mehraufwand, zwar einerseits bei sich selbst, aber hauptsächlich bei Dritten, den anderen WEA-Betreibern. Das ist übrigens der identische Ansatz bei den Deutschen großen vier Verbundnetz-Betreibern.
(Mit freundlicher Unterstützung von Herrn Wagner und Prof. Dr. Helmut Alt)
Quelle: Aktuelle Information zu Strom- und Windkraft-Informationen 2010 von naeb mit WEB-Seite www.naeb.info Ausgabe 2010 - 05

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Die EU-Politik ist katastrophal für die Bürger

08/08/2010 (Energie- und Umweltpolitik)

Die EU-Politik ist katastrophal für die Bürger, weil sie auf Zentralisierung hinausläuft, statt auf die Weiterentwicklung der Demokratie !
Um den sog. Klimawandel zu bekämpfen, will Europa in zehn Jahren zwanzig Prozent weniger CO-2 ausstoßen. Hierfür ist ein gigantischer Kraftakt nötig. Vor allem müsse die Windkraft deutlich ausgebaut werden. Es sei nötig, diese Leistung zu verachtfachen. Der Ausbau kostet Europaweit rund 800 Milliarden Euro, denn jedem Wind- und Solarkraftwerk muss mit fast der gleichen Leistung ein konventionelles Kraftwerk zur Seite gestellt werden. Im Weiteren sei die Kernenergie unverzichtbar Von problemlosem Klimaschutz keine Spur !
Die Pläne zur CO-2-Reduzierung werden großen wirtschaftlichen Schaden und politischen Unfrieden anrichten.
Quelle: Informationen und Meinungen zur Energiewirtschaft 07 / 2010 II * EEG + Unstete Energie : Wider Ökonomie und Demokratie ! * www.sturmlauf.de online.de
VGL e.V. Sattelmeierstr. 19 32130 Enger

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Unbequeme Wahrheiten über die Klimapolitik

08/01/2010 (Allgemein)

anregungen für neue liberale ansätze

Holger Krahmer ist Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments, dem er seit 2004 abgehört.

Kaum eine Debatte hat die politischen Diskussionen der letzten Jahre derart stark beeinflusst wie die über den Umgang mit dem Klimawandel. Eine rationale Debatte war kaum möglich. Es wurden Dogmen geschaffen und Weltuntergangsängste geschürt. Zweifel und kritische Argumente über die Frage, wie gesichert die vom IPCC-Panel (‘Weltklimarat’) verbreiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Ursachen klimatischer Veränderungen sind, waren einer beispiellosen Stigmatisierung ausgesetzt. In der Folge wurde die Verhältnismäßigkeit
vieler politischer Entscheidungen zum Klimaschutz nicht ausreichend diskutiert.

Hohe Kosten zur Vermeidung von CO2-Emissionen
Die volkswirtschaftlichen Kosten sind alles andere als eine Bagatelle: Laut Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft gab ein Dreipersonenhaushalt in Deutschland im Jahr 2008 über 5.000 Euro für Energie (Erdgas, Diesel, Benzin, Elektrizität) aus. Zehn Jahre zuvor
waren es noch 3.000 Euro. Natürlich sind diese Steigerungen nicht allein Klimaschutzmaßnahmen zuzurechnen. Die dafür erhoben Beiträge (Umweltsteuern, Emissionszertifikate) betrugen für den Dreipersonenhaushalt allerdings fast 700 Euro, während sie zehn Jahre
zuvor nahezu nicht existent waren. In Deutschland wurde dank großzügiger Subventionen für erneuerbare Energien eine ganze
Branche mit Tausenden von Arbeitsplätzen geschaffen. Diese haben nur eine Zukunft, wenn die staatlich garantierten Einspeisevergütungen und Ökosteuern weiterhin fließen, wodurch überhaupt erst Wettbewerbsfähigkeit gegenüber konventionellen Energieträgern hergestellt wird. Aber es gilt dabei zu bedenken: Wir verschwenden Geld, wenn wir noch uneffiziente Alternativtechniken zu sehr unterstützen. Dabei entsteht auch eine soziale Schieflage.
Denn in den Genuss der Förderung kommen nur Bürger, die es sich leisten können, Solaranlagen auf Dächer zu montieren. Die erhöhten Strompreise müssen aber von allen bezahlt werden. Etwa 600 Euro pro Jahr lassen es sich die Deutschen kosten, um mit Solarstrom eine Tonne CO2 zu vermeiden. Laut Aussagen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) müssen die Deutschen bis zum Jahr 2020 insgesamt 63 Milliarden Euro zusätzlich bezahlen, wenn die Förderbedingungen nicht geändert werden. Mit dieser Förderung wird im Jahr 2020 weniger als ein Prozent des deutschen Stroms produziert. Der Weltklimarat selbst hat offenbar alles unternommen um die Kosten der Klimapolitik schön zu rechnen. Sechs Studien sollen im Teil drei des 2007 vorgestellten Berichts belegen, dass Klimapolitik einen Wirtschaftsaufschwung und neue Arbeitsplätze generieren könne. Der niederländische Ökonom Professor Richard Tol greift diesen Teil nun scharf an: „Sie alle bewerten viel zu optimistisch, wie teuer die Klimapolitik der Zukunft sein wird.“ Fünf der sechs Studien wurden ohne wissenschaftliche Begutachtung in den Bericht aufgenommen. Dabei kam eine Studie, die rechtzeitig vor der Veröffentlichung des IPCC-Berichts vorlag, zu einem bemerkenswerten Resultat: Der Arbeitsmarkt werde durch ökologische Umbauten um höchstens 0,64 Prozent wachsen – bei einer Fehlerbreite von 1,33 Prozent, was eine sinnvolle Aussage in eine positive oder negative Richtung eigentlich verbietet. Tols Fazit: „Das Werk ist eine schlechte Entscheidungsgrundlage für Umweltpolitiker.“

Weiter als Download: www.projet2001.de/datenbank/Krahmer_Unbequeme_Wahrheiten_Klimapolitik_2010.pdf

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720 Milliarden Euro, 750 Milliarden Euro, oder noch mehr ?

06/16/2010 (Wirtschaftspolitik)

Zur „Rettung des Euro“ versenkt die Bundesregierung über 150 Milliarden Euro im Gulli,
anders kann man es nicht ausdrücken. Die Damen und Herren Politiker reden zwar von
Krediten, wer aber glaubt, dass diese jemals zurückgezahlt werden können, sollte seine
rosarote Brille absetzen, Die Zeche zahlt, mal wieder, der dumme Michel.
Aber wie viel sind eigentlich 150 Milliarden Euro ? Eine Million kann man sich gerade
noch vorstellen. Dafür bekommt man etwa vier nette Fertighäuschen. Oder man räumt
ein Mal bei Günther Jauchs „Wer wird Millionär“ ab.
Aber 150 Milliarden sind 150.000 Mal eine Million. Also 600.000 nette Fertighäuschen
oder 150.000 Mal bei Günther Jauch gewinnen ! Seit 1999 gab es aber noch nicht einmal
900 Folgen.
Die Kosten für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan werden in diesem Jahr mit 785
Millionen Euro veranschlagt. Wir können also für 150 Milliarden Euro 190 Jahre lang
„unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen“…
Wen interessiert bei so vielen Nullen eigentlich noch der Wahlausgang in Nordrhein-
Westfalen ?

Verband für Gesundheits- & Landschaftsschutz e.V. 08. 06. 2010
216/02/04 www.sturmlauf.de

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Der Golf von Mexiko ist weit weg: Die Nord- und Ostsee aber sehr nah !

06/16/2010 (Energie- und Umweltpolitik)

In der Nordsee gibt es 600 Ölbohrinseln und rund 100.000 Schiffe passieren jeden Tag
die Deutsche Bucht. Die Radarleitsysteme sorgen hier dafür, dass Schiffsunfälle eher
unrealistisch werden.
Trotzdem gibt es ein besonders kritisches Gebiet und das ist die Helgoland-Box. Hier
biegen die Schiffe, die aus dem küstenfernen und küstennahen Gebieten kommen,
gleichzeitig ab - und die großen Flüsse hinein. Ein weiteres Problem ist die Transitstrecke
am Skagen an der Nordspitze Dänemarks, die früher kaum benutzt wurde, weil es
günstiger war, durch den Nord-Ostsee-Kanal zu fahren. Diese Route wird von russischen
Schiffen befahren, um Kosten zu sparen. Diese Schiffe tragen als Last vor allem
Schweröl Die chronische Ölverschmutzung der Nordsee, von Schiffen illegal eingeleitet,
geht überwiegend auf diese Transitstrecke zurück.
An unseren Weichbodenküsten kann zwar kein Tanker zerschellen, höchstens
zerbrechen. Aber durch die neuen Wind-Industrieanlagen auf See ergibt sich eine neue
Gefahr. Und diese Gefahr ist in den Rechnungen des Havarie-Kommandos noch nicht
berücksichtigt worden.
Das Wattenmeer ist ähnlich sensibel wie die Mangrovenwälder im Mississippi-Delta.
Akut gefährdet sind die Flachwasserbereiche. Denn dort ist die Bekämpfung schwieriger,
weil es keine Schiffe gibt, die hier fahren können. Unter zwei Meter Wassertiefe wird es
daher unmöglich, das Öl abzusaugen.

Verband für Gesundheits- & Landschaftsschutz e.V. 09. 06. 2010
217/02/04, www.sturmlauf.de

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Sprachenlernen

06/13/2010 (Allgemein)

 

“Lernen Sie Sprachen wesentlich schneller als mit herkömmlichen Lernmethoden”

 
 
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    So lernen Sie eine authentische, tatsächlich gesprochene Sprache
  • Für Windows, Linux und Mac OS X
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VDI: Erneuerbare längst noch nicht ausgereizt

06/13/2010 (Energie- und Umweltpolitik)

In der Ausgabe 20/2010 der VDI-Nachrichten sagt der Präsident des Verbandes
der Deutschen Ingenieure Prof. Bruno B. Braun zum Thema Stellenangebote
(wörtliches Zitat): Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien entstehen
Arbeitsplätze. In den nächsten 10 Jahren wird die Beschäftigung um über
100.000 Arbeitskräfte ansteigen. Viele neue Stellen davon sind Ingenieure.
Gesucht werden Experten für Photovoltaik und Windkraft. ….
Nun, auch der VDI-Präsident kann die physikalischen Grundgegebenheiten, dass
nachts keine Sonne scheint, der Wind stark schwankt und Wechselstrom nicht
gespeichert werden kann, nicht wegentwickeln. Soweit zu dem einst
ehrenwerten und um die Entwicklung der Deutschen Volkswirtschaft verdienten
VDI.
Aber rechnen wir einmal die Folgekosten auf Grund folgender Grunddaten hoch:
-Ein Arbeitsplatz in der Industrie benötigt einen Invest von 150.000, die
wiederum mit 10% p.a. als Return of Invest bedient werden müssen
-Ein Arbeitsplatz kostet im Mittel 65.000 inkl. Nebenkosten (eigene
Schätzung)
-bereits heute sind in den beiden Branchen ca. 200.000 Arbeitnehmer
beschäftigt.
Das ergibt:
Lohnkosten 300.000 x 65.000 = 19,5 Mrd Euro
Kapital-Kosten 4,5 Mrd. Euro
Summe: 24 Mrd. Euro
Darin sind die Gewinne von Sonnen-König Scheer und Wind-König Alois Wobben
noch nicht enthalten, die jedes Jahr genauso fliessen müssen wie die o.g.
24. Mrd. Euro.
Bei diesem Betrag handelt es sich wohlgemerkt nicht um die durch die
EEG-Erlöse (derzeit 10 Mrd.) gedeckten Kosten; die fliesen ja in die Taschen
der Anlagenbesitzer und nur zu einem Teil (über die Finanzierung) zurück in
die Industrie. Wenn man allerdings ganz ganz grob rechnet und zu diesem
Betrag von 24 Mrd. Euro 15% für Profit der Hersteller und 15% (flat) für
Profit der Betreiber (alles vor Steuern) zuschlägt, ergibt sich ein
Gesamtbetrag von ca. 31 Mrd. Jährlich (!), der als Kaufkraftverlust beim Bürger entsteht (weil ja ein volkswirtschaftlicher Nutzen nicht gegeben ist), was Betragsmässig schon über der gesamten ALG-2-Zahlung liegt, oder anders griffig gemacht: jeder Bürger steht mit einem Betrag von ca. 380 Euro (im Jahr 2020) jährlich für diese Vergeudung von Ingenieurs-Kapazität ein.

naeb Voltaik/Windstrom-Informationen NL 2010/04 vom 7.6.2010
www.windstrom-kosten.de

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