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Faching., Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing. Peter Rauch PhD
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    Archive for August, 2010

    Netzbetriebskosten durch Windkraftanlagen (WEA)

    Posted by Rauch on 9th August 2010

    Neben den Zwangs-Vergätungszahlungen fär den Strom aus Windanlagen (EEG) entstehen verdeckte Kosten durch den Betrieb dieser Anlagen. Es mässen Schattenkraftwerke fär die intermittierende Einspeisung vorgehalten werden.

    Der Betrieb wird sich trotz Nachrästung der WEA auf neue Techniken zur Erlangung des System-Dienst-Leistungs-Bonus (SDL-Bonus), gemäß dem EEG von 0,5 Cent/kWh, wegen der bekannten Grände wahrscheinlich nicht so einstellen, wie man den Strom braucht. Hierzu werden die Schattenkraftwerke verstärkt einspringen mässen. Es entstehen unnätz Transporte und damit Verluste im Netz. Die Netze mässen fär extreme Einspeise-Spitzen ausgebaut werden.

    Was das tatsächlich kostet, weis niemand. Vor ca. 7 Jahren hatte Dr. Tauber (E.ON) einen Wert von 2,5 Ct./kWh ermittelt. Seitdem häten sich die Netzbetreiber zu diesem Thema konkrete Zahlen zu nennen. Klar, sie sind ja mittlerweile mit die größten Betreiber von WEA und damit auch letztlich Nutznießer des EEG.

    Nun hat die Firma PSE (www.PSE.COM) im Staat Washington (USA) einen Antrag bei FERC (US-Netzagentur) gestellt, dass jede WEA pro Monat mit 2,81 USD je kW Leistung als Kostensatz zahlen soll. Wenn man einen solchen Antrag stellt, muss man die Kosten belegen. Der Wert könnte also real sein. Wärde man diesen Wert bei angenommener identischer Windnutzung und gegenwärtiger Währungsparität fär D äbernehmen, käme man auf 26 Euro je kW und Jahr. – Achtung Dr. Tauber bezog sich auf Einspeisung, PSE bezieht sich auf
    installierte (!) Leistung.

    Wärde man diesen Wert nun umrechnen auf die Einspeisung von 40 Mrd. kWh p.a. (wurde 2009 nicht ganz erreicht) und etwa 30 Mio. kW installierter Leistung, käme man auf einen Betrag von etwa 1,95 Ct./kWh. Das entspräche dem Wert, den Dr. Tauber ermittelt hatte.
    Allerdings gibt es eine erhebliche Abweichung zwischen den Netzkosten in Deutschland und den US. Diese sind in Deutschland etwa 3x so hoch wie in den USA. Der anzusetzende Kostenwert fär Deutschland mässte deshalb wesentlich äber diesen abgeleiteten 1,95 Cent liegen.

    Es ist also weiterhin volkswirtschaftlich richtig, dass man besser den
    Windstrom nicht einspeisen wärde, sondern den WEA-Betreibern, abgeleitet aus den WEA-Leistungsdaten, den EEG-Sätzen und der Windstärke, Erlöse fär virtuelle Einspeisungen gewähren wärde und den Strom preisgänstiger und sicherer mit konventionellen Kraftwerken erzeugen wärde. Was natärlich insgesamt der blanke Wahnsinn wäre.

    Im Ãœbrigen zeigt die Aktion von PSE, wie trickreich die Netzbetreiber (die auch WEA-Betreiber sind) vorgehen. Einerseits gibt man sich den
    Öko-Gränen-Anstrich durch den Besitz von WEA und Solar-Anlagen. Andererseits kassiert man fär den durch WEA verursachten Netz-Mehraufwand, zwar einerseits bei sich selbst, aber hauptsächlich bei Dritten, den anderen WEA-Betreibern. Das ist äbrigens der identische Ansatz bei den Deutschen großen vier Verbundnetz-Betreibern.
    (Mit freundlicher Unterstätzung von Herrn Wagner und Prof. Dr. Helmut Alt)
    Quelle: Aktuelle Information zu Strom- und Windkraft-Informationen 2010 von naeb mit WEB-Seite www.naeb.info Ausgabe 2010 – 05

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | Kommentare deaktiviert für Netzbetriebskosten durch Windkraftanlagen (WEA)

    Unbequeme Wahrheiten über die Klimapolitik

    Posted by Rauch on 1st August 2010

    Anregungen für neue liberale Ansätze

    Holger Krahmer ist Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments, dem er seit 2004 abgehört.

    Kaum eine Debatte hat die politischen Diskussionen der letzten Jahre derart stark beeinflusst wie die über den Umgang mit dem Klimawandel. Eine rationale Debatte war kaum möglich. Es wurden Dogmen geschaffen und Weltuntergangsängste geschürt. Zweifel und kritische Argumente über die Frage, wie gesichert die vom IPCC-Panel (‘Weltklimarat’) verbreiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Ursachen klimatischer Veränderungen sind, waren einer beispiellosen Stigmatisierung ausgesetzt. In der Folge wurde die Verhältnismäßigkeit
    vieler politischer Entscheidungen zum Klimaschutz nicht ausreichend diskutiert.

    Hohe Kosten zur Vermeidung von CO2-Emissionen
    Die volkswirtschaftlichen Kosten sind alles andere als eine Bagatelle: Laut Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft gab ein Dreipersonenhaushalt in Deutschland im Jahr 2008 über 5.000 Euro für Energie (Erdgas, Diesel, Benzin, Elektrizität) aus.

    Zehn Jahre zuvor waren es noch 3.000 Euro. Natürlich sind diese Steigerungen nicht allein Klimaschutzmaßnahmen zuzurechnen. Die dafür erhoben Beiträge (Umweltsteuern, Emissionszertifikate) betrugen für den Dreipersonenhaushalt allerdings fast 700 Euro, während sie zehn Jahre zuvor nahezu nicht existent waren. In Deutschland wurde dank großzügiger Subventionen für erneuerbare Energien eine ganze Branche mit Tausenden von Arbeitsplätzen geschaffen. Diese haben nur eine Zukunft, wenn die staatlich garantierten Einspeisevergütungen und Ökosteuern weiterhin fließen, wodurch überhaupt erst Wettbewerbsfähigkeit gegenüber konventionellen Energieträgern hergestellt wird. Aber es gilt dabei zu bedenken: Wir verschwenden Geld, wenn wir noch uneffiziente Alternativtechniken zu sehr unterstützen. Dabei entsteht auch eine soziale Schieflage.

    Denn in den Genuss der Förderung kommen nur Bürger, die es sich leisten können, Solaranlagen auf Dächer zu montieren. Die erhöhten Strompreise müssen aber von allen bezahlt werden. Etwa 600 Euro pro Jahr lassen es sich die Deutschen kosten, um mit Solarstrom eine Tonne CO2 zu vermeiden. Laut Aussagen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) müssen die Deutschen bis zum Jahr 2020 insgesamt 63 Milliarden Euro zusätzlich bezahlen, wenn die Förderbedingungen nicht geändert werden. Mit dieser Förderung wird im Jahr 2020 weniger als ein Prozent des deutschen Stroms produziert.

    Der Weltklimarat selbst hat offenbar alles unternommen um die Kosten der Klimapolitik schön zu rechnen. Sechs Studien sollen im Teil drei des 2007 vorgestellten Berichts belegen, dass Klimapolitik einen Wirtschaftsaufschwung und neue Arbeitsplätze generieren könne. Der niederländische Ökonom Professor Richard Tol greift diesen Teil nun scharf an: „Sie alle bewerten viel zu optimistisch, wie teuer die Klimapolitik der Zukunft sein wird.“ Fünf der sechs Studien wurden ohne wissenschaftliche Begutachtung in den Bericht aufgenommen.

    Dabei kam eine Studie, die rechtzeitig vor der Veröffentlichung des IPCC-Berichts vorlag, zu einem bemerkenswerten Resultat: Der Arbeitsmarkt werde durch ökologische Umbauten um höchstens 0,64 Prozent wachsen – bei einer Fehlerbreite von 1,33 Prozent, was eine sinnvolle Aussage in eine positive oder negative Richtung eigentlich verbietet. Tols Fazit: „Das Werk ist eine schlechte Entscheidungsgrundlage für Umweltpolitiker.“

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

     
    Kosmisches Gesetz

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