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Faching., Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing. Peter Rauch PhD
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    Klimaforscher wetteifern mit dem Lügenbaron Münchhausen

    Posted by Rauch on 7th Mai 2014

    Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne
    www.DerWettermann.de

    Es hat etliche Jahre gedauert, bis der Weltklimarat zugab, dass die „Globaltemperatur“ seit 1998 nicht mehr angestiegen, sondern sogar leicht gefallen ist, trotz immensen Anstiegs des CO2-Gehaltes der Luft. Nach anfänglicher Sprachlosigkeit erfand man eine Erklärung namens „Klimapause“. Nach Jahrzehnten anstrengender Erwärmungsarbeit müsse das Klima eine Ruhepause einlegen, bevor es mit der „Erderwärmung“ beschleunigt weiter geht. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) assistierte am 14. April 2014 nach der Präsentation des 3. Bandes des 5. Sachstandsbericht des IPCC: „Der Klimawandel findet statt und ist längst nicht mehr eine Fiktion einiger übereifriger Klimaforscher.“

    Der GDCh-Klimaexperte Prof. Dr. Reinhard Zellner forderte eine bessere Anpassung an den Klimawandel: „Bereits das heutige Klima hält Klimaextreme, also Starkniederschläge, Ãœberschwemmungen, Dürren, Stürme, Kälte- und Hitzeperioden bereit, die schon jetzt eine deutlich bessere Anpassung erforderlich machen.“ Was für eine wissenschaftlich nachhaltige Aussage, doch sollte man von einem Naturwissenschaftler erwarten können, dass er Wetter von dem statistischen Konstrukt „Klima“ unterscheiden kann.

    Der Mensch als Anpassungs- und Ãœberlebenskünstler

    Verdichtet man das Alter der Erde auf einen 24-Stunden-Tag, dann entsprechen 1 Million Jahre etwa 19 Sekunden. Geht man davon aus, dass der „homo sapiens“ circa 200.000 Jahre alt ist, so entspricht das einer Zeit von 3,8 Sekunden. Der Mensch fand eine Welt vor, deren Wetter ebenso wechselhaft und unbeständig war wie heute, für viel Gesprächsstoff sorgte und ihn zwang sich ihm anzupassen. Das ist die Glanzleistung unsere Vorfahren, die es sogar geschafft haben, sich über die ganze Erde auszubreiten und in allen „Klimazonen“ anzusiedeln. Auch heute muss der Mensch das Wetter so nehmen, wie es kommt. Ändern kann er im Großen und Ganzen daran nichts! Was soll also die hohle Phrase „bessere Anpassung“?

    Wenn Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 31. März 2014 ernsthaft empfiehlt, die Räume weniger zu beheizen und aus Klimaschutzgründen „kühler zu wohnen“, da der Klimawandel das Risiko für Krieg und Hungersnot vergrößere, dann mag Sie sich politisch korrekt verhalten. Sie kann ja eine „klimaschonende Lebensweise“ führen, aber ist diese auch wetterschonend? Auf das Wetter braucht der Mensch keine Rücksicht zu nehmen, es braucht keine Schonung, denn es erhält täglich ein Ãœbermaß von Arbeitsenergie von der Sonne. Wie viele Mal in der Menschheitsgeschichte hat es schon größere und kleinere Klimaschwankungen gegeben, ohne das ein UN-Bericht die ungemein törichte Aussage traf: „Klimawandel gefährdet Milliarden Menschen“. Diese Art Politik mit dem „Knüppel der Angst“ ist überreizt und verfängt nicht mehr!

    Wissenschaftlicher Streit über „pausierende Erderwärmung“

    Doch kaum hatte der Weltklimarat die „Pause der Erderwärmung“ eingestanden und sich der nicht zu leugnenden Realität angepasst, da fragte wohl aus Profilneurose in einem Anflug von Ãœbereifer Michel Jarraud, Chef der Weltorganisation für Meteorologie (WMO),: „Welcher Stillstand“? Als „Herr über die Wetterdaten“ präsentierte er eine Graphik, die einen leichten Anstieg der Globaltemperatur in den vergangenen 16 Jahren zeigte. Da kann man nur mit Winston Churchill empfehlen: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
    Aber nun zu Carl Friedrich von Münchhausen, dem „Lügenbaron“ (1720-1797), der sich am Schopf selbst aus dem Wasser zog. Daran wurde erinnert, wer am 5. Mai 2014 die Presse-Mitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung „Entkorken der Ost-Antarktis führt zu Anstieg es Meeresspiegel“. Es ist schon erstaunlich, was das PIK schreibt:“ Das Abschmelzen bereits einer kleinen Menge Eis an der ostantarktischen Küste könnte eine große Wirkung haben – nämlich dass große Eismassen unaufhaltsam jahrtausendelang in den Ozean fließen und damit den Meeresspiegel um 300 bis 4000 Zentimeter ansteigen lassen.“ Sind Sie zu einem Eiszapfen erstarrt bei dieser Meldung, die natürlich im Konjunktiv erscheint und auf Computersimulationen beruht?

    Dieses sonderbare Phänomen wird wie folgt erklärt: „Das Wilkes-Becken der Ost-Antarktis ist wie eine gekippte Flasche; wenn der Korken gezogen wird, dann entleert sie sich“. Ein wahrlich hübscher Vergleich, doch wer zieht den Korken und wer lässt das Eis in der Flasche schmilzen? Levermann als Leitautor des Meeresspiegel-Kapitels fügt hinzu: „Wir haben vermutlich bislang die Stabilität der Ost-Antarktis überschätzt. Wenn die Hälfte dieses Eisverlustes aus der Korken-Region käme, würde das unaufhaltsame Abfließen der Eismassen beginnen.“ Dem „käme, würde“ fügen die PIK-Autoren zum Trost hinzu: „In den Simulationen dauert das vollständige Ausströmen aller Eismassen aus der betroffenen Region in der Ost-Antarktis fünftausend bis zehntausend Jahre.“ Sie brauchen also nicht darauf zu warten, zumal eine kleine Programmieranweisung dieses Gespenst schnellstens wieder beseitigen könnte und kann.

    Zur Beruhigung: Bei den numerischen Computermodellen werden Szenarien nach dem Motto wenn, dann durchgespielt und berechnet. Hier kann der Phantasie gemäß den politischen Rahmenbedingungen freier Lauf gelassen werden. Die Berechnungen beruhen nicht auf Messungen in der real existierenden Welt, sondern auf fiktiven Annahmen.

    Mit dem „Paternoster“ durch die Sperre Tropopause in die Stratosphäre

    Am 3. April 2014 ließ das Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung in Bremerhaven (AWI) verlauten: „Wie ein riesiger Fahrstuhl in die Stratosphäre“. Stolz verkündete man, über dem tropischen Westpazifik ein „natürliches, unsichtbares Loch von mehreren tausend Kilometer Ausdehnung“ in der Tropopause, „die den Transport der meisten natürlichen und menschgemachten Stoffe in die Stratosphäre verhindert“ entdeckt zu haben. Wie in einem
    „riesigen Fahrstuhl gelangen viele chemische Verbindungen aus bodennahen Luftschichten ungehindert durch die so genannte „Waschmittelschicht“ oder „OH-Schicht“ der Atmosphäre in die Stratosphäre. Sei in Bodennähe kein Ozon da, werde die OH-Bildung unterdrückt und es entstehe ein „OH-Loch“. Weiter zur Erklärung: Das OH-Molekül werde als Waschmittel der Atmosphäre bezeichnet. Es baue die chemischen Substanzen ab. Daher könne kein Stoff in die Stratosphäre aufsteigen. Habe sich so ein OH-Loch gebildet, dann habe das verheerende Auswirkungen auf das Klima.

    Bei dem nicht näher umrissenen „tropische Westpazifik“ muss es sich um das Seegebiet zwischen Japan und Papua Neu Guinea handeln. Nach der Erfolgsstory mit dem „Ozon-Loch“ hat man eine neuartige „natürliche Waschmittelschicht“, die ausgerechnet über dem tropischen Westpazifik ein „OH-Loch“ hat, so dass aller bodennaher Dreck mangels Ozon ungewaschen in die Stratosphäre aufsteigen kann, um dann sein Unwesen zu treiben, sich insbesondere verheerend auf das Klima auszuwirken. Statt froh zu sein, im Westpazifik ein troposphärisch besonders reines Seegebiet gefunden zu haben, wird hier eine Gefahr für das „Globalklima“ konstruiert, die gar nicht existieren kann. Warum soll ausgerechnet hier die Tropopause als dynamische Sperrschicht ein „Loch“ haben?

    Warum soll ausgerechnet über dem Westpazifik die Erdanziehungskraft oder Schwerkraft nicht funktionieren, so dass wie in einem riesigen „natürlichen Fahrstuhl“ die bodennahe Luft gegen die Gravitationskraft gen Himmel aufsteigen kann? Dabei gibt es über dem warmen tropischen Westpazifik genügend Thermik und Konvektion, insbesondere in der innertropischen Konvergenzzone, so dass es solcher abstruser OH-Loch-Konstruktionen gar nicht bedurfte. Doch die Klimaexperten scheinen so von ihrer Arbeit an immer neuen Katastrophenszenarien fasziniert zu sein, dass sie kaum mehr verifizieren, was für einen „Schwachsinn“ sie produzieren. Aber sie fühlen sich im „Weltklimarat“ (IPCC) in bester Gesellschaft, der zudem unter dem Schutzschirm der Vereinten Nationen (UNO) steht. „Schwachsinn“ ist summarisch die Bewertung des 5. IPCC-Berichts durch Leslie Woodcock, der Chemische Thermodynamik in Manchester lehrte.

    Währenddessen treibt die Klimaschutz-Manie immer neue Blüten. Aus der Steiermark kam die Meldung, dass „Murau die erste CO2-neutrale Brauerei Europas“ sei. Die Hansestadt Bremen verkündete voller Stolz, dass eine Firma „klimaneutrale Altkleider-Container“ herstelle. Im Rahmen einer „Welt-Wald-Klima-Initiative“ pflanze man 8,8 Bäume pro Behälter und kompensiere damit den CO2-Fußabdruck. Die Tat ist zwar lobenswert, doch was daran „klimaneutral“ sein soll, das bleibt ein Rätsel. In Wiesbaden hat sich eine Umzugsfirma einen „Corporate Carbon Footprint“ erstellen lassen und wirbt nunmehr mit dem Angebot „klimaneutraler Umzüge“.

    Zum 270. Todestag von Anders Celsius

    Anders Celsius wurde am 27. November 1701 in Schweden geboren. Er starb am 25. April 1744 an Tuberkulose. Er ist bekannt geworden durch seine Temperaturskala. Dass Körper sich bei Erwärmung ausdehnen, war in der Antike bekannt, aber erstmals machte sich 1592
    Galileo Galilei (1564-1641) daran, die Ausdehnung zu nutzen, um die Temperatur des Körpers zu messen. Dieses Prinzip nutzte Evangelista Torricelli (1608-1647) aus und baute das erste Quecksilber-Barometer zur Luftdruckmessung. Nachdem zuerst Daniel Gabriel Fahrenheit (1686-1736) im Jahre 1714 die noch heute in den USA gültige Fahrenheit-Skala entwickelt hatte, kam Celsius 1741 auf die Idee, eine T-Skala von null Grad (kochendes Wasser) bis einhundert Grad (gefrierendes Wasser) zu entwickeln. Dabei war er so genial, dabei auch den Luftdruck zu berücksichtigen. Dieser nimmt mit der Höhe ab und mit ihm auch der Siedepunkt. Wer in 4000 Meter Höhe ganze 10 Minuten ein Ei gekocht hat und dieses köpft, merkt, welch große Rolle der Luftdruck spielt. Das Ei ist keineswegs hart, sondern noch flüssig, weil der Siedepunkt bei 70 ° und nicht 100 ° Celsius liegt. Nach dem frühen Tod von Anders Celsius wurden dann die Fixpunkte getauscht. Es entstand die heutige Celsius-Skala mit O °C als Gefrierpunkt und 100 °C als Siedepunkt.

    Nicht nur feste und flüssige Körper dehnen sich bei Erwärmung aus und ziehen sich bei Abkühlung zusammen. Dies geschieht auch mit der Luft, die als Gasgemisch die Erde umgibt. Deren Ausdehnung beträgt 1/273 pro 1 Grad Erwärmung. Bei Erwärmung um 273 Grad verdoppelt sich ein Luftvolumen. Wird durch die Sonne der Boden erwärmt, so überträgt sich diese Erwärmung durch molekulare Leitung auf die Luft, die sich ausdehnt, spezifisch leichter wird und damit thermischen Auftrieb erhält. Statt Thermik sagt man auch Konvektion. Durch die bei der Ausdehnung zu leistende Arbeit wird der Luft Wärmeenergie entzogen, sie kühlt sich um 1 Grad pro 100 Meter Aufstieg ab. Ist der Taupunkt der Luft erreicht, dann kondensiert der Wasserdampf in ihr, es bilden sich Wolken ganz unterschiedlicher Mächtigkeit, von kleinen Schönwetterwolken bis zu mächtigen Gewitterwolken.

    Damit soll nur angedeutet sein: Wer von Klima spricht, kommt am Wetter nicht vorbei. Es ist das Wetter, von dem Klima abgeleitet wird. Das Wetter macht das Klima! Wer dies verinnerlicht, wird ermessen, wie unsinnig der Ausdruck „klimaneutral“ ist.

    Neues Schauermärchen aus dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

    Am 6. Mai 2014 kam aus dem PIK die Meldung: „Brennpunkte des Klimawandels in Afrika: Unsicherheiten nutzbar machen“. War Sigmund Freud der Wortführer? „Unsicherheiten nutzbar machen?“ Das heißt im Klartext: Geschäfte mit der Angst machen! Und so stand es dann auch in der PM: „Wo mehrere Folgen des Klimawandels zeitgleich spürbar werden – Dürren oder Ãœberflutungen, Missernten oder Schäden in Ökosystemen – entstehen in gewissen Teilen Afrikas Brennpunkte des Risikos“. Auch hier wieder ein logischer Fehler! Wenn mehrere Folgen zeitgleich spürbar sein sollen, dann müssen sie auch zeitgleich eintreten, aber wie ist das möglich? „Dürren oder Ãœberflutungen“? Das „oder“ ist falsch! Aber merken tut das kein Experte, obgleich noch einmal betont wird, dass „gerade das gleichzeitige Eintreten mehrerer Klimafolgen die Verwundbarkeit erhöht“. Doch diese Art Wahrscheinlichkeit ist so unwahrscheinlich wie das Ereignis, dass Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen!

    Oppenheim, den 6. Mai 2014
    Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | Kommentare deaktiviert für Klimaforscher wetteifern mit dem Lügenbaron Münchhausen

    Warum kein „Ostergelächter“ als Reaktion auf den Weltklimabericht?

    Posted by Rauch on 4th Mai 2014

    Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne

    Kritik an der kirchlichen wie weltlichen Obrigkeit musste schon immer sublime Mittel und Wege wählen, um nicht gleich verboten zu werden. Ein Ventil für Kritik war im Spätmittelalter der Brauch, zu Ostern Ostermärchen zu erzählen und so ein Ostergelächter zu entfachen. Wer lacht, vergisst Not und Pein, verdrängt Sorgen und spürt Lebenslust. Er blickt optimistisch in die Zukunft, auch wenn er sie weder kennen noch erahnen kann. Damit bewältigt er die Gegenwart und baut sich ein tragfähiges Fundament als Voraussetzung für eine gedeihliche persönliche Entwicklung.
    Wer jedoch wie der Weltklimarat IPCC in seinen jüngsten Berichten die Zukunft nur in düsteren Farben ganz schwarz malt und Untergangsszenarien per Computer wie am Fließband produziert, der erzeugt Hysterie und fördert die Resignation. Dagegen hilft als Medizin nur noch der befreiende Humor. Doch wer erzeugt ihn? Wer hat den Mut? Zumindest die Neue Zürcher Zeitung forderte am 20. April 2014 „Klimamoral ohne erhobenen Zeigefinger“! Sie zitiert den Ökonomen und Philosophen Dominic Roser mit dem Satz: „Im Fall des Klimawandels haben wir es mit einem massiven Gerechtigkeitsproblem zu tun, zu dessen Lösung nicht wir Ökonomen, sondern vor allem auch Ethiker beitragen können.“ Doch was ist „Klimamoral“, was ist „Klimaethik“?

    Hier haben wir es wieder, das „Gerechtigkeitsproblem“, das bereits 2007 die Bundeskanzlerin Angela Merkel zu der Forderung nach „globaler Klimagerechtigkeit“ hinriss. Doch was ist am Klima, dem Klimawandel ungerecht? Liegt das daran, dass es überall auf der Welt nicht gleich ist? Doch wie will der Mensch, mag er auch noch so größenwahnsinnig sein, eine Klima-Gleichheit auf dem Erdenrund schaffen? Und was ist ein „Klimaökonom“? Warum gibt es bisher keine Wetterökonomen, wo es doch eine Wetterfühligkeit gibt? Warum packt keiner das Ãœbel an der Wurzel und sorgt für besseres Wetter wie einheitliche Wetterbedingungen auf der Welt?

    Der Weltklimarat – eine Klimahysterie Säh- und Ernte-Maschine

    Erinnern wir uns – Yokohama am 31. März 2014: Der Weltklimarat IPCC hat so eindrücklich wie noch nie zuvor vor den Auswirkungen der Erderwärmung gewarnt. Der vom Menschen verursachte Klimawandel habe schon jetzt schwerwiegende Auswirkungen auf alle Kontinente und Meere. „Niemand auf diesem Planeten bleibt von den Auswirkungen des Klimawandels unberührt“, sagte der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri. Es wurde eine „Panikmache“ ohnegleichen inszeniert, so dass sich der niederländische Leitautor Richard Tol weigerte, in den „Chor der Klima-Apokalypse“ einstimmen zu müssen und seine Unterschrift zurückzog.
    Seine Begründung?: „Es gibt viele Bürokraten, Politiker und Wissenschaftler, deren Jobs davon abhängen, dass die Klimakatastrophe möglichst schlimm erscheint.“ Er sprach von einer Art Selbstselektion der beteiligten Wissenschaftler und Politiker, die dem „Klima-Alarmismus“ zuneigten. In der Tat, der Bericht vermittelt den Eindruck, dass das Wetter weltweit aus den Fugen gerate und es bald nur noch „Extremwetter“ gäbe, das gleichzeitig die Gletscher in aller Welt schmelzen, den Meeresspiegel ansteigen lasse, Pflanzen und Tiere bedrohe, Ernteerträge beeinträchtige, die Trinkwasserversorgung gefährde, aber auch das Risiko gewaltsamer Konflikte erhöhe und die Flüchtlingsproblematik verschärfe. Speziell in der Ostsee habe sich die „Fläche der sauerstoffarmen Todeszonen“ im vergangenen Jahrhundert mehr als verzehnfacht.

    Nach diesen hysterische Reaktionen auslösenden Peitschenhieben gab es bei der Präsentation des nächsten IPCC-Berichts am 13. April 2014 in Berlin die „frohe Botschaft“, dass die Welt doch noch zu retten, die Erderwärmung zu stoppen sei. Der IPCC-Vertreter Ottmar Edenhofer vom PIK in
    Potsdam besänftigte: „Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten“. Die Kosten lägen absolut im Rahmen, dies war seine Botschaft insbesondere an die Entwicklungs- und Schwellenländer.
    Sollte mit einer solch nichtssagenden orakelhaften Plattitüde ein entspannendes Ostergelächter ausgelöst werden? Oder sollte damit eher von Hilflosigkeit wie Ratlosigkeit abgelenkt werden, um zu kaschieren, was Klaus Ermecke vermutet? Er vertritt die Ansicht, dass sich die gesamte Klima- und Energiepolitik in einem „Konzeptnebel“ verirrt und völlig die Orientierung verloren habe (www.ke-research.de). Sie habe die Flucht in einen rein verbalen Aktionismus angetreten, der zwar viel „heiße Luft“ verspreche, aber an der Wirklichkeit, dem Wetter, nichts ändere.

    Ob dieser verworrenen Situation kommt kein befreiendes Gelächter auf, eher Mitleid mit IPCC-Experten, die sich im Kellerlabyrinth ihres selbst konstruierten ideologischen „Treibhauses“ verirrt haben und hoffnungslos einen Ausweg suchen. Ihre Botschaft: „Die Erderwärmung ist zu stoppen!“ Dies wird zwar von der Masse geglaubt, aber die physikalische Realität ist, dass die Erde sich abkühlt, weil sie permanent Wärme abstrahlt. Dies ist die Kernaussage des Stefan-Boltzmann-Gesetzes. Besonders schnell kühlt sich ein „schwarzer Körper“ ab. Zum Glück erwärmt sich ein „schwarzer Körper“ auch sehr schnell. Dies spürt man besonders an klaren Strahlungstagen im Frühjahr mit ihren ausgeprägten Temperaturamplituden zwischen Tag und Nacht. Es ist die Sonne, die am Tage immer wieder die während der Nacht abgekühlte Erde aufheizen muss, eben weil sie sich nicht erwärmen, sondern immer nur abkühlen kann. Um einen Körper, sei es Wasser oder Eisen, zu erwärmen, muss ihm Energie zugeführt werden. Hört die Energiezufuhr auf, erlischt das Feuer, kühlen sich alle Körper ab, wird selbst in einer Thermoskanne der heißeste Kaffee kalt. Diesen Naturvorgang, die Abkühlung erwärmter Körper, hat bereits Sir Isaac Newton (1642-1726) experimentell untersucht und in seinem „cooling law“ (Abkühlungsgesetz) quantitativ beschrieben.
    Das Problem für unsere Erde ist nicht die „Erderwärmung“, sondern die Erdabkühlung durch ständigen Wärmeverlust. Diese verhindert einzig und allein die Sonne. Deren Energie wird nicht gleichmäßig auf der Erde verteilt, wenngleich im Jahresmittel alle Orte auf der Erde exakt 12 Stunden Tag und 12 Stunden Nacht haben. Der Unterschied liegt in der Einstrahlungsintensität, die natürlich in den äquatorialen Breiten weitaus höher ist als in den polaren Breiten. Bei sich permanent änderndem Neigungswinkel der Sonnenstrahlen ist der Wunsch nach „globaler Klimagerechtigkeit“ ein hoffnungsloser illusionärer politischer Wunschtraum.
    Dafür noch Geld zu investieren mit dem billigen Slogan, es koste nicht die Welt, um den Planeten zu retten, ist eine unverantwortliche Verschwendung in einer Welt, die vor einem „globalen Schuldenmonster“ steht. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ beziffert nach dem Handelsblatt vom 22. April 2014 den „globalen Schuldenberg“ auf derzeit etwa 100 Billionen Dollar! Diesen zu erhöhen unter dem Vorwand, die „Erderwärmung“ zu stoppen, ist ein „Verbrechen“ an den nachfolgenden Generationen. Der Himmel, der ihnen versprochen wird, wird eine Hölle ohnegleichen sein.

    Wer befreit uns aus dem Würgegriff der selbsternannten Weltenretter?

    Sie war weltgeschichtlich eine recht kurze Periode, die Aufklärung. Sie war so anstrengend, dass ihr sogleich die Romantik folgte und der Idealismus seinen Siegeszug antrat, dem sich dann das „Zeitalter der Ideologien“ anschloss. Es war offensichtlich für das „Herdentier“ Mensch, das die soziale Wärme sucht, zu anstrengend, ständig nach der Weisung von Immanuel Kant (1724-1804) „Sapere aude“ zu leben: „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, um die aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien.“

    Es ist weitaus bequemer, selbsternannten Hirten zu folgen im Schutz der Herde. Konformismus ist das Gebot der Stunde. Wer nicht abweicht, fällt nicht auf, bleibt unbehelligt. Mehrheiten können ja nicht irren oder falsch liegen, denn sie besitzen eine Art „Schwarmintelligenz“, die dem normalen Verstand überlegen ist. Optimal angepasst ist der, der mit dem Strom schwimmt und nicht gegen ihn, das ist ökologisch sinnvoll und verkleinere auch den „CO2-Fußabdruck“. Glaub mir einfach, sagt jeder Politiker, ich will nur dein Bestes. Zudem habe ich den besseren Ãœberblick, vertraue mir. Schenke mir deine Zuneigung, kreuze meinen Namen an, wähle mich! Zweifle nicht, ich weiß aus höherer Warte, was für dich gut ist. „Klimaschutz“ ist halt lebensnotwendig oder willst Du, dass die „Klimakatastrophe“ kommt und Welt untergeht?
    So wie die Mächtigen argumentieren, so tun es inzwischen auch die Wissenden, denn sie sind in das politische Räderwerk eingebunden, müssen funktionieren, denn sie sind von staatlichen Forschungsgeldern abhängig. Politik und Wissenschaft sind verzahnt, arbeiten Hand in Hand nach dem Motto von Francis Bacon (1561-1626) „Wissen ist Macht“. Das Wissen rechtfertigt die Macht und die Macht beruft sich auf das Wissen. So funktioniert der moderne „Kreislauf“ der Machterhaltung. Es ist eine unheilige politische Allianz, die besonders in der auf Drittmittel angewiesenen „Klimaforschung“ traurige Wirklichkeit geworden ist und den Ruf nach „Freiheit der Wissenschaften“ ins Leere laufen lässt.

    Da der Ruf der Klimaforscher angekratzt und nicht mehr der beste ist, haben diese sich selbst zu „Klimaexperten“ erhoben. So wie Kleider Leute machen, so schaffen Worte Respekt. Sie wollen sich damit über die Masse der einfachen „Klimatologen“ erheben und ihre geistige Ãœberlegenheit demonstrieren. „Klimatologe“ kann sich ungeschützt jeder nennen, der die Grundrechenarten beherrscht und Wetterdaten statistisch in Klimadaten umrechnen kann. Da ist ein „Klimaexperte“ schon etwas Besonderes. Können diese sich dann als Auserwählte, wie die „IPCC-Klimaexperten“ der UN, fühlen und sich auf eine gemeinsame durch Konsens herbeigeführte „Expertenmeinung“, dann sind sie praktisch unfehlbar und wehe dem, der sie nicht anbetet, sondern kritisiert. Einst versprach die Wissenschaft, Glauben durch Wissen zu ersetzen. Heute fordern Wissenschaftler den kritiklosen Glauben an ihre ideologischen Ergüsse wie etwa die haltlose Hypothese von der „Erderwärmung“!

    Da Politik und Wissenschaft eine Art „Symbiose“ bilden und in parasitärer Abhängigkeit leben, ist eine Abkehr von dem teuren Wahn, die „Erderwärmung“ auf Zwei Grad plus beschränken wie den „Klimawandel“ stoppen zu können, nur durch Aktivierung des eigenen Verstandes und die Rückgewinnung des Mutes zur Kritik an der herrschenden Meinung denkbar.

    Oppenheim, den 23. April 2014
    Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | Kommentare deaktiviert für Warum kein „Ostergelächter“ als Reaktion auf den Weltklimabericht?

    Hochwasser in Mitteldeutschland 2013

    Posted by Rauch on 5th Juni 2013

    11 Jahre nach der Jahrhundertflut steigen die Flusspegel wieder an und überschwemmen Landflächen und Ortschaften. Ich habe mich nicht mit Geologie/Bergbau und Wasserwirtschaft befasst. Aber ein Kollege an der ehemaligen Technischen Hochschule erklärte mir damals im Zusammenhang mit dem damals noch in Planung befindlichen Cospudener See, dass Flüsse nicht so einfach umgeleitet werden können.

    Das Wasser im neuen Flussbett kann an einer Stelle einfach verschwinden und an einer anderen Stelle wieder heraus kommen. Viel der heutigen Flüsse sind begradigt, umgeleitet oder für den Schiffverkehr verändert worden. Flüsse und Bäche haben ihre natürliche Überschwemmungsgebiete. Kommt es zu Hochwasser, dann suchen sich diese Flüsse ihr ursprüngliches Flussbett. Gerade im Raum um Bitterfeld sucht sich die Mulde das alte Flussbett. Weiter Informationen unter

    Der Mensch siedet aber sehr oft gerade in diesen natürlichen Überschwemmungsgebieten. An Zusammenflüssen, wie die Elster Saale, oder Saale Elbe oder Mulde Elbe kommt es zu Rückstau, da die Wassermassen nicht schnell genug abfliesen können. Es gab schon immer Hochwasser und Überschwemmungen. Erst in den Chroniken der letzten Jahrhunderte lässt ein Vergleich zu.

    Durch die sächsische Schweiz schlängelt sich die Elbe. Hier ist das natürliche Überflutungsgebiet nur sehr eng begrenzt. Die angrenzenden Orte werden daher oft überflutet. Diese Bilder zeigen Wehlen am 4. 7. 2013, einen Monat nach dem Hochwasser. Die Messsäule am Marktplatz zeigt die Wasserstände. 1655, 1860, 1784, 1882, 2002 und 1845 war das Hochwasser höher. Dieser Flusslauf lässt erahnen, welcher Dreck und Chaos die Strömung der Elbe in Wehlen verursacht hat. In der Zwischenzeit war in diesem sehr schönen Kurort vieles wieder aufgeräumt, die ersten Läden war provisorisch wieder eröffnet.
    Nach dem Hochwasser in Wehlen
    Nach dem Hochwasser in Wehlen
    Gewitterregen am 20.6.2013 in Leipzig Der Gewitterregen brachte in Leipzig lokale Überschwemmungen. Hier erfolgt der Zusammenfluss des Wassers aus Bucksdorffstraße und Slevogtstraße. Die Häuser weiter unten an der Elster stehen jedes Mal im Wasser. Historisch gab es hier einen Bach, welcher verfüllt wurde. Das Regenwasser sucht sich wieder den natürlichen Verlauf zur Elster.

    Leipzig wurde jedes Jahr überschwemmt. Daher wurde vor über 100 Jahren ein komplizierter Hochwasserschutz angelegt. Seit dem ist die Stadt nur noch selten betroffen. Ich wohne in der Nähe vom Auensee. 1954 war das Gebiet vollständig überschwemmt und die Eisenbahnbrücke am See über die Luppe wurde mit mehreren Dampflokomotiven belastet, damit diese nicht weggespült wird. Der Hauptbahnhof stand unter Wasser.

    Eigentlich muss ich den Stadtvätern von Leipzig danken, dass sie in den letzten 11 Jahren das Hochwasserschutzsystem weiter verbessert haben. Der nahe Damm an der Luppe wurde vollständig erneuert und ca. 75 cm erhöht. Wo wir vor 2 Tagen am Damm waren, war der Wasserspiegel etwa 1 m und ein paar Zentimeter unterhalb der Dammkrone. In der Nacht sollte das Wasser über den Damm laufen. Das Wasser ist nicht soweit angestiegen. Die zusätzliche Flutung des Zwenkauer Sees hat die Stadt vor einer Katastrophe gerettet.
    Unser historisches Haus steht etwa 100 m entfernt von der Elster. Werden die Lehmwände unseres Hauses nass, dann rutschen diese zusammen.

    Hochwasser an der Elster/Luppe Januar 2011

    Diese Aufnahme am Luppedamm stammt vom Januar 2011. Nur etwas weniger Wasser wie Juni 2013

    Die Bürger in Grimma wollten keine Schutzmauer wie in Eilenburg und wurden nun wieder, wie vor 11 Jahren geflutet. Aber auch in Eilenburg hat ein Teil der Schutzmauer nicht ausgereicht und das Wasser lief darüber. Bei anderen Orten wurden in den letzten 11 Jahren die Schutzvorrichtungen nicht fertiggestellt oder noch gar nicht begonnen. Der Schutz einer vor dem Aussterben bedrohte Grille oder Heuschrecke verhinderte die rechtzeitige Fertigstellung einer Schutzmauer. Der Ort wurde geflutet. Unabhängig von dem Leid und dem finanziellen Verlust der Bevölkerung, könnte man hier die Frage stellen, wie viel Kleintiere, Armeisen, Maulwürfe usw., mussten wegen der Überschwemmung sterben. Sicherlich auch ein paar der vor dem aussterben bedrohte Grillen.

    Am 18.5.2013 hatte ich bei der Beratung zum Kauf einer Immobilie in Datzschen bei Eilenburg den Verkäufer gefragt, wie es mit möglichen Hochwasser aussieht, da sich ja in der Nähe die Elbe befindet und das Land sehr flach ist. „Jaja hier kommt kein Hochwasser“ oder ähnlich war seine Antwort. Nur 2,5 Wochen später hatte es Dresden, Meißen und weitere Städte an der Elbe überschwemmt.

    Es steht die Diskussion, ob wir künftig weiter mit solchen Wetterereignissen rechnen müssen. Es ist schon möglich. Muss aber nicht sein. Das Wetter lässt sich auf lange Sicht nicht voraussagen. Auch wenn es die Klimaforscher in Potsdam mit ihren Rechenprogrammen die schlimmsten Klimaprognosen ausrechnen.

    Ich persönlich halte das gegenwärtige Wetter als ganz normal. Oder gibt es Wetteraufzeichnungen vor 1000 Jahren? Es gab in dieser Zeit wärmere und kältere Perioden. Die Industrialisierung hatte zu dieser Zeit noch keinen Einfluss. Viel wichtiger sind die natürlichen Überschwemmungsgebiete zu erhalten und dazu gehören aber auch die natürlichen Wälder, die das Wasser zurückhalten. Ohne die Talsperren würden die Wasserfluten noch viel mehr schaden anrichten. Dieses Hochwasser zeigt, dass die Planung der möglichen Wassermenge auf der Basis der Jahrhundertflut nicht ausreicht.

    Sicherlich sind die schnellen und unkomplizierten finanziellen Soforthilfen für die Betroffenen ein kleiner Trost. Moral sicherlich ebenso wertvoll die Hilfe tausender Einsatzkräfte und Freiwilliger. Nicht alle werden wieder die Kraft haben nach 11 Jahren ihr zerstörtes Heim wieder aufzubauen.

    Meine Ehefrau kommt aus den ukrainischen Karpaten, wo die Tisa vor 3 Jahrzenten mehrere hundert Menschenleben forderte und auch die sehr massive Brücke nach Rumänien einfach weggespült wurden. Ihr standen die Tränen in den Augen, wie es hier die Menschen betroffen hat. Ihre Frage: Warum bezahlt die Versicherung den Schaden nicht?

    Schuld ist der Klimawandel so laut Harald John in der Leipziger Volkszeitung, 8./9. Juni 2013. „Schuld ist der von vielen immer noch geleugnete Klimawandel, der nicht nur zu kurzen, extrem heißen Sommern und langen, kalten Wintern führt, sondern auch zu stärkeren Stürmen und sehr langen, heftigen Regenfällen…Aber in der Tendenz sind sich die Experten einig: Extreme Wetterlagen nehmen deutlich zu.“

    Es leugnet niemand den Klimawandel, da sich das Wetter immer schon geändert hat. Leserbriefe auf diese Fakten verdrehende Aussage wurden nicht oder zensiert veröffentlicht, wie zum Beispiel der Lesebrief von Prof. Dr. Kirsten.

    Wenn der Mensch nicht dort siedelt, wo die Folgen des Wetters besonders auftreten, dann gäbe es auch keine Probleme bei den Überschwemmungen. Der Wald wurde gerodet, welches das Wasser aufnimmt, die Flüsse begradigt oder umverlegt und natürliche Überschwemmungsgebiete verändert als Agrarflächen oder für die Besiedlung. Siehe hier auch Hochwasserprobleme an Gebäuden

    Das größere Problem ist die territoriale selbstständige Handlung der Länder und Gemeinden. Zum Beispiel wusste man genau, wie viel Wasser in Prag ist. Dieses Wasser der Moldau und der Elbe kommt nach Dresden, Meißen, Magdeburg, Stendal usw. Plus das Wasser der Saale, Mulde, Elster usw. Ich denke, wenn die schlauen Computer ganz genau errechnen können, wie das Wetter in 100 Jahren sein wird, dann können diese auch die Wassermenge und das zur Verfügung stehende Volumen der Flussbetten einschließlich der Deiche berechnen. Kann diese Wassermenge, zum Beispiel wie in Magdeburg, nicht aufnehmen, so kann dieses Wasser auf dem Weg dorthin geregelt auf eine Fläche geleitet werden, wo es den geringeren Schaden anstellt.

    Das wäre normal eine Aufgabe des Bundes, da dieser länderübergreifend die entsprechenden Daten zu Verfügung hat und auch koordinieren könnte. Da dies aber nicht möglich ist, müssen eben Dörfer und Stadtteile absaufen und viel persönliches Leid verursachen.

    Die Ursache des Hochwassers wird von den Medien und auch in einigen Argumentationen von Versicherungen dem Klimawandel zugesprochen. Der Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Hochwasser wird in der Dissertation von Markus Czymzik vom Geoforschungszentrum Potsdam dargestellt. Laut seinen Untersuchungen sind jene Klimamodelle leider allzu simpel, die Hochwasserereignisse vor allem auf den menschengemachten Treibhauseffekt zurückführen. Deutschen Zusammenfassung seiner Arbeit

    Hier einige Tipps bei Hochwasser.
    Wasserschäden,
    Feuchteprobleme bei einem Haus nach einem Hochwasser mit Bauteilbetrachtung

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    Wissenschaft Klima Politik – Wohin ändert sich das Klima?

    Posted by Rauch on 19th Dezember 2010

    Die Broschüre von Dr. Heinrich Röck mit dem Titel „Wissenschaft Klima Politik – Wohin ändert sich das Klima?“ (getrennt in zwei Dateien: Inhalt und vier Umschlagseiten) ist eine zusammenfassende Ãœbersicht über den gegenwärtigen Erkenntnisstand der Klimaforschung, wobei die Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Politik auf diesem Gebiet besonders beleuchtet wurden. Zur Broschüre bitte bei Herrn Dr. H. Röck Traunsteinerstraße 9 D-83308 Trostberg/Obb. Telefon 0 86 21/36 92 Fax /6 36 05 nach fragen.
    Röck_Wissenschaft_Klima_Politik_2010_Inhalt.pdf Röck_Wissenschaft_Klima_Politik_2010_Umschlag.pdf

    Zusammenfassung:
    Klima ist das statistische Konstrukt über 30 Jahre Wetter. Klimawandel, schnell und langsam, war immer. Was ist die Normalität des Klimas? Klimaschutz ist eine Illusion. Extreme Wetterereignisse haben seit 1850 nicht zugenommen. Die Globaltemperatur hat sich seitdem schubweise um 0,8 +/- 0,2 °C erhöht. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre nahm kontinuierlich von 290 auf 385ppm zu. Die Antriebe des Klimas sind Sonne, kosmische Strahlung, Aerosole, Wolken, Albedo, infrarotaktive Gase wie H2O, CO2, CH4, O3, N2O (Treibhausgase), Zyklen über 10 bis 10.000 Jahre, u.a.m. Die etablierte Klimatologie benennt die anthropogenen CO2- und CH4-Emissionen seit der Industrialisierung (seit 1850) als die wesentliche Ursache des Anstiegs der Globaltemperatur; Kritiker erkennen die Sonne als wesentlichen Faktor. Der anthropogene Treibhauseffekt ist nicht messbar. Seine vermutbaren Wirkungen werden mit Hypothesen berechnet und in numerische Modelle des Klimas als Antrieb eingebaut. Die Modelle des chaotischen Wetters bzw. Klimas sind Hypothesen ihrer Schöpfer über das Funktionieren des Wetters/ Klimas, geeignet für Experimente am Computer, ungeeignet für Vorhersagen des realen Klimas.
    Wie seit Jahrtausenden muss die Menschheit sich an den Klimawandel anpassen. Wenn es nachgewiesene menschliche Ursachen gäbe, dann wären deren Wirkungen zu verringern oder zu vermeiden.
    Wissenschaft ist das falsche Werkzeuig zur Lösung politischer Dispute.

    Summary:
    Climate is the statistical construct based on 30 years of weather. There has always been slow and fast climate change. What is the normality of climate? Protecting the climate is an illusion. Extreme
    weather occurrences have not increased since 1850. The global temperature during that intervall has increased in phases by 0,8 +/- 0,2 °C. The CO2 concentration in the atmosphere has increased steadily from 290 to 385ppm. Drivers of climate include the sun, cosmic radiation, aerosols, clouds, albedo, infrared-active gases such as H2O, CO2, CH4, O3, N2O (greenhouse gases), cycles lasting anywhere from 10 to 10.000 years, etc. .
    The climatology establishment attributes the increase in global temperature mainly to the anthropogenic CO2 and CH4 emissions since the beginnings of the industial age (around 1850); critics consider the sun to be the key factor. The anthropogenic greenhouse effect is not measureable. Its presumable effects are computed based on hypotheses and incorporated in numerical models of the climate. Models of chaotic weather or climate are hypotheses of their creators about the functioning of weather/climate, appropriate for computer experiments but not for predictions of the real climate. Just as it has thousands of years, mankind must continue to adapt to climatic change. If human causes can be proven, then their effects should be minimized or avoided.
    Science is the wrong tool for solving political disputes.

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    Unbequeme Wahrheiten über die Klimapolitik

    Posted by Rauch on 1st August 2010

    Anregungen für neue liberale Ansätze

    Holger Krahmer ist Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments, dem er seit 2004 abgehört.

    Kaum eine Debatte hat die politischen Diskussionen der letzten Jahre derart stark beeinflusst wie die über den Umgang mit dem Klimawandel. Eine rationale Debatte war kaum möglich. Es wurden Dogmen geschaffen und Weltuntergangsängste geschürt. Zweifel und kritische Argumente über die Frage, wie gesichert die vom IPCC-Panel (‘Weltklimarat’) verbreiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Ursachen klimatischer Veränderungen sind, waren einer beispiellosen Stigmatisierung ausgesetzt. In der Folge wurde die Verhältnismäßigkeit
    vieler politischer Entscheidungen zum Klimaschutz nicht ausreichend diskutiert.

    Hohe Kosten zur Vermeidung von CO2-Emissionen
    Die volkswirtschaftlichen Kosten sind alles andere als eine Bagatelle: Laut Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft gab ein Dreipersonenhaushalt in Deutschland im Jahr 2008 über 5.000 Euro für Energie (Erdgas, Diesel, Benzin, Elektrizität) aus.

    Zehn Jahre zuvor waren es noch 3.000 Euro. Natürlich sind diese Steigerungen nicht allein Klimaschutzmaßnahmen zuzurechnen. Die dafür erhoben Beiträge (Umweltsteuern, Emissionszertifikate) betrugen für den Dreipersonenhaushalt allerdings fast 700 Euro, während sie zehn Jahre zuvor nahezu nicht existent waren. In Deutschland wurde dank großzügiger Subventionen für erneuerbare Energien eine ganze Branche mit Tausenden von Arbeitsplätzen geschaffen. Diese haben nur eine Zukunft, wenn die staatlich garantierten Einspeisevergütungen und Ökosteuern weiterhin fließen, wodurch überhaupt erst Wettbewerbsfähigkeit gegenüber konventionellen Energieträgern hergestellt wird. Aber es gilt dabei zu bedenken: Wir verschwenden Geld, wenn wir noch uneffiziente Alternativtechniken zu sehr unterstützen. Dabei entsteht auch eine soziale Schieflage.

    Denn in den Genuss der Förderung kommen nur Bürger, die es sich leisten können, Solaranlagen auf Dächer zu montieren. Die erhöhten Strompreise müssen aber von allen bezahlt werden. Etwa 600 Euro pro Jahr lassen es sich die Deutschen kosten, um mit Solarstrom eine Tonne CO2 zu vermeiden. Laut Aussagen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) müssen die Deutschen bis zum Jahr 2020 insgesamt 63 Milliarden Euro zusätzlich bezahlen, wenn die Förderbedingungen nicht geändert werden. Mit dieser Förderung wird im Jahr 2020 weniger als ein Prozent des deutschen Stroms produziert.

    Der Weltklimarat selbst hat offenbar alles unternommen um die Kosten der Klimapolitik schön zu rechnen. Sechs Studien sollen im Teil drei des 2007 vorgestellten Berichts belegen, dass Klimapolitik einen Wirtschaftsaufschwung und neue Arbeitsplätze generieren könne. Der niederländische Ökonom Professor Richard Tol greift diesen Teil nun scharf an: „Sie alle bewerten viel zu optimistisch, wie teuer die Klimapolitik der Zukunft sein wird.“ Fünf der sechs Studien wurden ohne wissenschaftliche Begutachtung in den Bericht aufgenommen.

    Dabei kam eine Studie, die rechtzeitig vor der Veröffentlichung des IPCC-Berichts vorlag, zu einem bemerkenswerten Resultat: Der Arbeitsmarkt werde durch ökologische Umbauten um höchstens 0,64 Prozent wachsen – bei einer Fehlerbreite von 1,33 Prozent, was eine sinnvolle Aussage in eine positive oder negative Richtung eigentlich verbietet. Tols Fazit: „Das Werk ist eine schlechte Entscheidungsgrundlage für Umweltpolitiker.“

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    Leserbrief an Aufbau

    Posted by Rauch on 22nd Januar 2007


    Das Jüdische Monatsmagazin, CH-8027 Zürich redaktion@aufbauonline.com vom 5.12.2006

    Von Dr. phil. Wolfgang Thüne

    Sehr geehrte Herren Kugelmann und Mink,im Rahmen eines dienstlichen Umlaufs landete das September-Heft, das der „Klima-Krise“ gewidmet war, auf meinem Schreibtisch. Nach aufmerksamer Lektüre der Artikel bin ich derart entsetzt, sowohl als Meteorologe als auch Soziologe, dass ich nicht schweigen kann.

    Ist das eigenständige Denken schon soweit degeneriert und ausgestorben, dass Niemand auch nur ansatzweise fragt, wo das Wort „Klima“ herkommt, was es bedeutet und in welch kontroversen Bedeutungszusammenhängen es gebraucht wird? Hat es Sie beide nicht stutzig gemacht, dass alle „diese Umweltaktivisten vielfältig miteinander verbunden sind“?

    Wenn Michael Oppenheimer die Rolle des Menschen mit „einem Schwachsinnigen am Steuer eines Autos“ vergleicht, dann ist dies nicht Ausfluss hohen analytischen Sachverstandes, sondern Ausdruck ideologischer Borniertheit. Nichts hat dieser „Umweltaktivist“ begriffen, sonst wüsste er, dass es „Klima“ als Naturvorgang gar nicht gibt, weder lokal, noch weniger regional und schon erst recht nicht als Globalklima. Wer zugibt, von dem „Treibhauseffekt“ nur „gehört“, aber nicht wissenschaftlich durchdacht zu haben und zudem in der „oberen Stratosphäre“ auf das „Phänomen des sauren Regens aufmerksam“ wird, der sollte etwas zurückhaltender sein mit der Aussage „ich bin Akademiker“.

    Ob man die Klimadefinitionen und Klimaklassifikationen von J. Hann (1906), W. Köppen (1923), B. P. Alissov u. a. (1956), J. Blüthgen (1964) oder der WMO in Genf nimmt, immer wird „Klima“ als das „mittlere Wettergeschehen“ an einem Ort über eine bestimmte Zeit von 30 Jahren bezeichnet. Jedem „Klima“ liegt Wetter zugrunde und ohne kontinuierliche und sorgfältige Beobachtung und die Messung von Wetterdaten lassen sich keine Klimadaten berechnen. Die Welt zeichnet sich aus durch eine Diversität an Klimaten, die sich herleitet aus einer unendlichen Fülle unterschiedlichen Wetters. Das „Klima“ ist nichts als ein statistisches Konstrukt, ein statisches Abbild des stets unbeständigen und veränderlichen Wetters. Ob „Aleutentief“ oder „Azorenhoch“, es sind nichts als statistische Scheingebilde, die für einen synoptischen Meteorologen völlig ohne Wert sind..

    Wenn Claudia Roth feststellt „Es ist Hybris zu glauben, alles sei beherrschbar“, dann hat sie ausnahmsweise Recht. Das Wetter ist nicht beherrschbar! Aber ihr logisches Denkvermögen reicht nicht aus, um daraus auch die Unbeherrschbarkeit des Klimas abzuleiten. Wenn sich „Klima“ verändert, dann nur passiv als Folge von vorangegangenen Veränderungen im chaotischen Wetterablauf. Jedem Klimawandel geht ein vom Menschen nicht beeinflussbarer Wetterwandel voraus. Das Wetter ist der aktive Part, das „Klima“ ein statistisch geglättetes, ein gleitendes Mittel, das vergangene Wetteränderungen nachzeichnet, aber nicht erklärt. Es gibt keine „Klimakrise“, sondern eine Krise der menschlichen Vernunft, wie der „visionäre Ausblick“ von I. Asimov aus dem Jahre 1971 deutlich demonstriert. Die Hybris von Petra Roth, Al Gore wie auch der „Religiösen Partnerschaft“ liegt darin zu meinen, der Mensch könne den „Klimawandel“ stoppen, während er ohnmächtig zusehen muss, wie täglich das Wetter mit dem Menschen „Katz und Maus“ spielt. Seit „Adam und Eva“ passt sich der Mensch dem Wetter an, erfolgreich! Der Begriff „Wetterschutz“ heißt daher „Schutz vor dem Wetter“ und nicht „Schutz des Wetters“!

    „Klimaschutz“ hat mit der „Bewahrung der Natur“ nichts zu tun, ist kein „Schöpfungsschutz“. Gott hat „Himmel und Erde“ erschaffen, aber Adam nur befohlen, „sich die Erde untertan zu machen“ und den „Garten Eden“ zu hegen und zu pflegen. Die Atmosphäre gehört zum Himmel, hier herrschen die „Wettergötter“. Und das ist auch gut so, nicht nur, um die seit Urzeiten eintretenden Wetterkatastrophen“ als Strafe der „Wettergötter“ für seine Sünden zu empfinden wie Besserung zu geloben, sondern auch, um sich immer wieder, trotz des Dranges zum Größen- und Machbarkeitswahn, der Ohnmacht gegenüber dem Wetter bewusst zu werden. Wehe, dem Menschen gelänge es, sich das Wetter untertan zu machen!

    Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore mag ein guter Demagoge sein, ein guter Physiker ist er nicht! In jedem Lehrbuch könnte er nachlesen, dass frisch gefallener Schnee optisch zwar extrem weiß ist, aber im Infrarotbereich der „schwärzeste Körper“ auf Erden ist. Schnee und Eis wirken nicht wie „ein gewaltiger Spiegel“, nein, sie schmelzen „wie Butter in der Sonne“, weil sie die unsichtbare Infrarot- oder Wärmestrahlung extrem gut absorbieren. Wenn all das Geld, das in die „Klimaforschung“ wie die „Klima-Wahrsagerei“ gesteckt wird, nur in die Verbesserung der Wetteranalysen wie der Wetterprognosen gesteckt würde, das wäre eine wahrhafte „Investition in die Zukunft“.

    Wie das Wetter zu den irreversiblen Naturvorgängen gehört, so ist auch das Heft „Die Klima-Krise“ nicht mehr ungeschehen zu machen. Es wäre aber zu wünschen, wenn ein Heft konzipiert würde, in dem die Maßstäbe wieder zurechtgerückt würden, denn nichts ist schlimmer für die Menschheit wie die Demokratien als besserwisserische Ideologen, die bedingungslos von der Hybris getrieben sind: „Und jetzt werden wir unseren Planeten retten.“

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Wolfgang Thüne

    Nachrichtlich: JNF e.V., Redaktion Neuland (duesseldorf@jnf-kkl.de) Israelische Botschaft, Gesandter Ilan Mor (minister@berlin.mfa.gov.il) Deutsch-Isrealische Gesellschaft, Präsident Dr. h. c. Johannes Gerster (j.gerster@gmx.de)


    2007-01-22Name: Dr. phil. Wolfgang Thüne
    Beruf: Diplom Meteorologe
    E-Mail: Wolfgang@thuene.com
    Anschrift: 55276 Oppenheim, Bädergasse 67
    Dieser Beitrag darf nur Mitzustimmung des Autors verändert werden.

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