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Faching., Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing. Peter Rauch PhD
Peter Rauch PhD
Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing.
Es gibt viele Bauratgeber, welche im Auftrag oder für das System arbeiten, aber nicht für den freien Menschen.
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    Im unsanierter Altbau – Schimmel bei der Reduzierung der Heizen?

    Posted by Rauch on 9th Juli 2022

    In den unsanierten Altbau kam es relativ selten zu einem massiven Schimmelbefall. Wenn, dann nur durch wirklich schlechtem Nutzungsverhalten, es stand ein Schrank oder andere Einrichtungsgenstände direkt an einer kalten Zimmerwand oder die Wandflächen sind feucht. Im Schimmelbuch sind die einzelnen Ursachen und deren Beseitigung ausführlich beschrieben.

    Schimmelpilze benötigen für ein optimales Wachstum eine bestimmte Temperatur, die bei etwa 25 °C liegt. Bei einer ungedämmten Außenwand im Winter können die Temperaturen an der Wandoberfläche sehr niedrig sein. Bei einer Temperatur unter 5 °C wächst in der Regel kein Schimmelpilz mehr, auch wenn die Oberfläche feucht ist. Mit der Außendämmung, speziell der nachträglichen Dämmung, erhöht sich die Oberflächentemperatur, was für das Wachstum eine bessere Bedingung darstellt.

    Bei den Altbauten waren Kastenfenster vorhanden. Je nach Ausführung waren diese unterschiedlich dicht. Es erfolgte somit immer ein unkontrollierter Luftaustausch. Das hat natürlich vor und Nachteile. Der Vorteil besteht darin, dass ein Luftaustausch unabhängig vom Nutzungsverhalten erfolgt. Weiterhin erfolgte die Beheizung mit einer Strahlenheizung, dem guten alten Kachelofen. Durch die Verbrennung wurde die Zimmerluft abgesagt und trockene Luft durch die Fugen der Fensterrahmen in das Zimmer gesaugt. Bei dieser konstruktiven Ausführung lag im Allgemeinen die relative Luftfeuchtigkeit nicht sehr hoch. Mit dem Einbau von dichtschließenden Verbundfenstern erhöht sich die relative Luftfeuchtigkeit in der Raumluft. Das erfordert natürlich ein mehrmaliges und intensives Lüften am Tag. Was bei berufstätigen Bewohnern nicht so einfach zu realisieren ist. Mit den Konvektionsheizkörpern wird erst bei einer höheren Raumtemperatur die gleiche Behaglichkeit wie bei einer Strahlenheizung erreicht. Auch wenn in diesem Fall die relative Luftfeuchtigkeit niedriger ist, so kann die absolute Luftfeuchtigkeit gleich sein.

    Beispiel:

    Die gleiche absolute Luftfeuchte von circa 10,5 g/m3 Luft liegt

    bei einer Temperatur von 20 °C und einer relativen Luftfeuchte von 60 %

    bei einer Temperatur von 23 °C und einer relativen Luftfeuchte von 50 % sowie

    bei einer Temperatur von 15 °C und einer relativen Luftfeuchte von 80 % vor.

    Bei einer relativen Luftfeuchte ab etwa 80 % kann man an Oberflächen Myzel von Schimmelpilzen erkennen. Das können Tapeten an der Wandfläche, Kleidung, Leder (Schuhe) oder Möbel sein. Dies ist immer abhängig von der Dauer der hohen Luftfeuchte, dem Nahrungsangebot und von der Temperatur. Es gibt aber keine Auskunft darüber, wie hoch der Anteil an Sporen und Myzelteile in der Raumluft ist.

    An dieser Stelle noch einmal zur Fensterlüftung. Die UV-Strahlung der Sonne, welche beim Lüften durch die offenen Fenster gelangt, töten alle Keime. Bei einer Lüftungsanlage kommt es nur zur Umverteilung und bei einer schlechten Wartung kommt es eher zu einer Erhöhung der Konzentration.

    Schimmel durch falsches Lüften
    Schimmel durch falsches Lüften im Altbau

    Neubau ist konstruktiv anders als ein Altbau

    Ein Neubau wird konstruktiv anders konzipiert. An einem Gebäude wirken Einflüsse, welche der Strahlungsphysik und der Strömungsdynamik zuzuordnen sind. Bei einer nachträglichen Veränderung, wie zum Beispiel andere Fenster, nachträgliche Wärmdämmfassade werden diese Einflüsse verändert.

    Die Zunahme an Schimmelschäden in den letzten Jahren zeigt die falsche Bauweise an Wohngebäuden. In Einzelfällen könnte man auf das ungünstige Nutzungsverhalten der Bewohner schlussfolgern. Die Wohnungen bzw. Häuser werden nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten errichtet bzw. saniert, aber nicht für die Erhaltung der Gesundheit der Bewohner.

    Die Zunahme an Schimmel im Gebäude

    Wenn man genau hinsieht, so kann man ein systematisches schrittweises Vorgehen erkennen, um krankmachende Häuser zu bauen bzw. zu sanieren. Die eine Seite ist die Abkopplung des Torusfeldes der Bewohner von dem Torusfeld der Erde und damit von der Natur und andererseits wird die mögliche Belastung durch Mikroorganismen und Schadstoffe in den Wohnungen erhöht. Dies ist erkennbar durch die seit vielen Jahren zunehmenden Schimmelschäden.

    Die Erhöhung der Anzahl an Mikroorganismen, Sporen und Myzelteile in der Raumluft wirken sich ungünstig auf das Immunsystem der Bewohner aus. Z. B. Aspergillus fumigatus verursacht bei entsprechender Belastung eine invasive Aspergillose. An dieser Stelle muss noch einmal betont werden, die kleinen Schimmelschäden an der Tapete über der Fußleiste im Schlafzimmer (der häufigste Schadensort, siehe (Beratung/statistik-schimmel.html) Statistik) geben keine genaue Auskunft über die tatsächliche dauerhafte Schimmelpilzkonzentration in der Raumluft. Hier müssten eine große Anzahl an Luftproben genommen werden. (Die Praxis hat gezeigt, dass überall vor dem Besichtigungstermin der Schimmelschäden die Bewohner ihre Wohnung sehr intensiv belüftet haben.) Abklatschprobe oder eines Klebefilmpräparates sind Oberflächenkontaktproben und erlauben keine quantitative Aussage. Nur mit der Schlitzdüsenimpaktion oder der Camnea-Filtermethode kann eine Bestimmung der Gesamtsporenzahl erfolgen.

    Bei einer richtigen Bauweise der Wohngebäude für die Menschen braucht man sich keine Gedanken über „Schimmel entfernen“ machen.

    Die Zunahme der Belastung durch Schimmel ist menschengemacht

    Waldsterben, Ozonloch, menschengemachte Klimawandel, in Deutschland ist das Wetter außergewöhnlich, Klima angepasstes Bauen, Klimahüpfer uvm. dienen einem langen Prozess zum möglich machen der schrittweisen Verschärfung des Wärmeschutzes an Gebäuden und zur übertriebenen Energieeinsparung 1). Seit 2020 gilt das Gebäudeenergiegesetz mit 114 §§ und 11 Anlagen, welche die Architekten und Ingenieure bei der Planung einzuhalten haben. Steigende Energiepreise verändern das Nutzungsverhalten der Bewohner, welche weniger heizen und lüften sollen.

    Die gezielte Schwächung des Immunsystems und des menschlichen Biofeldes sollte im Zusammenhang mit den Maßnahmen der letzten beiden Jahren gesehen werden.

    1) Es müssen bestimmte bauphysikalische und gesundheitliche Aspekte beachtet werden, dazu ist ein sinnvoller, wirtschaftlicher und umweltschonender Umgang mit Wärmeenergie erforderlich. Es sei, man zieht sich in Steinzeithöhlen zurück und verzichtet auf das wärmende Feuer.

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    Raumentfeuchter schafft ein besseres Raumklima?

    Posted by Rauch on 14th Juni 2016

    Die Bedeutung des Einsatzes von Raumentfeuchter nimmt immer mehr zu. Die veränderten Wohnansprüche und vor allem die gesetzlichen Forderungen an den Wärmeschutz wirken sich auf das Raumklima aus. Die in den Räumen durch das Kochen, Duschen, Zimmerpflanzen oder die durch unseren Körper abgegebene Feuchtigkeit wird nicht mehr ausreichend schnell an die Außenluft abgegeben.

    Aber auch früher war die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht wesentlich niedriger als heute. Vielleicht war diese sogar höher, da wesentlich mehr Personen auf der gleichen Fläche wohnten.

    Nicht so dichte Fenster, sicherlich wurde auch mehr und länger am Morgen und am Tag gelüftet, sorgten für einen ausreichenden Luftaustausch. Es wurde bei der höheren Luftwechselzahl sowohl Feuchtigkeit als auch Schadstoffe hinaus gelüftet. Die Energiesparverordnungen fordern dichte und gut isolierte Fenster. Kondenswasser, welches sich im Winter an dem Einfachglas ansammelte, konnte weggewischt werden. Es war aber auch ein sicheres Zeichen für eine hohe Luftfeuchtigkeit und es wurde gelüftet.

    Heute nutzt man dies Erkenntnis für Sensoren, welche dem Bewohner anzeigen, dass er lüften sollte. Es werden künstliche Wärmebrücken in die Außenwand eingebaut. Nimmt hier die Feuchtigkeit stark zu, so wird ein Gefahrensignal gesendet. Wurden früher diffusionsoffene Wandkonstruktionen errichtet, wie Ziegel- oder Lehmwände, so werden heute nicht mehr monolithische, sondern mehrschichtige Wandkonstruktionen errichtet.

    Durch den Wechsel der einzelnen Schichten können an den Übergängen sperrende Wirkungen für den Diffusionsstrom entstehen. Hinzu kommt, dass viele kunststoffmodifizierte Baustoffe zur Anwendung kommen. Besonders kritisch sind diese an den Wandoberflächen. Hier wird der Feuchtigkeitsübergang behindert, z. B. Gipsputze oder Dispersionsfarben. Im Gebäudeinnern wird die feuchtigkeitsausgleichende Wirkung reduziert, die Feuchtigkeitsspitzen werden nicht schnell genug abgebaut. Die Adsorption gegenüber rein mineralischen Putzen bzw. Farben ist kleiner.

    Das Gleiche gilt auch für die Außenwandoberfläche. Hier soll aber die Feuchtigkeit aus der Wandoberfläche gut und schnell entweichen können. Im Winter wird nur ein kleiner Teil an Feuchtigkeit durch die Wand nach außen transportiert. Die wesentlich größeren Feuchtigkeitsmenge gelangt  durch das Lüften nach außen. Während der warmen Jahreszeit sieht dies jedoch anders aus. Kann die Wand im Winter nicht ausreichend abtrocknen, so nimmt die Feuchtigkeitsmenge im Wandquerschnitt langsam zu. Die Folge ist eine höhere Wärmeleitfähigkeit.

    Was bedeutet die Feuchtigkeitszunahmen für den Bewohner?

    Die wohnhygienische relative Luftfeuchtigkeit sollte etwa um 50 % liegen. Zu trockene Luft belastet die Schleimhäute. Sehr feuchte Luft begünstigt das Wachstum von Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze. Letzteres ist gerade im Sommer der Fall. Im Winter wird dies vorwiegend an kalten Wandoberflächen durch eine Schimmelbildung deutlich. Besonders gefährdet sind die Schlafzimmer, wenn zu wenig gelüftet wird.

    Sind die Schlafzimmer klein und die Fenster in der Nacht geschlossen, so steigt die Luftfeuchtigkeit stark an. Ein Teil der Feuchtigkeit wird durch die Bauhülle und bedingt durch die Einrichtungsgegenstände aufgenommen. Später, wenn die Luftfeuchtigkeit durch ein ausreichendes Lüften abgesenkt wurde, wird diese gespeicherte Feuchtigkeit wieder an die Raumluft abgegeben.

    Auch wenn vorbildlich gelüftet wird, kann es vorkommen, dass die ständige Luftfeuchtigkeit hoch bleibt. Das hängt von der produzierten Feuchtigkeitsmenge, der Adsorptionsfähigkeit der Wandoberfläche und der Raumgröße ab. Besonders betroffen sind Wohnungen, wo sich ein Teil der Außenwände unterhalb der Geländeoberfläche befindet oder Gebäude mit Natursteinwänden.

    In diesem Fall hilft, wie bereits zum Anfang genannt, ein Raumentfeuchter.

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    Mithilfe der Fenster oder Entfeuchtungsgeräte die Luftfeuchte reduzieren

    Posted by Rauch on 25th April 2016

    Eine der gegenwärtigen sehr verbreiteten Probleme ist die höhere Luftfeuchtigkeit in den Wohnungen. Mit den immer strengeren Anforderungen an den Wärmeschutz werden die Gebäude immer dichter.

    Wenn das Lüften über die Fenster nicht mehr ausreicht!

    Ein gut funktionierendes Gebäude muss immer ausreichend Feuchtigkeit abgeben können. Der überwiegende Feuchtigkeitsaustausch erfolgt über das Lüften, also über das Fenster, oder mithilfe einer Lüftungsanlage. Die neuen Fenster mit den Lippendichtungen sind so dicht, dass nur sehr wenig Luft unkontrolliert entweicht. Ältere Fenster waren nicht so dicht und so erfolgte auch bei geschlossenem Fenster fast immer ein ausreichender Luftaustausch mit entsprechender Reduzierung der Luftfeuchtigkeit in den Räumen.

    Heute müssen die Fenster mehrere Male am Tag kurze Zeit geöffnet werden. Nur so kann die relative Luftfeuchte in den Räumen auf einem Niveau gehalten werden, ohne dass Feuchteschäden mit Schimmelpilzbildung entstehen. Bei den neuen Fenstern gibt hier einen kleinen Trick, um die Fugendichtheit zu reduzieren und so einen etwas höheren Luftaustausch zu erreichen. Der Fenstergriff wird beim Schließen nicht ganz nach unten gedrückt, sondern bleibt etwas schräg. Dadurch wird die Lippendichtung nicht so angepresst und ist etwas weniger dicht.

    Unabhängig davon gibt es aber Räume, wo die Luftfeuchtigkeit trotz gutem Lüftungsverhalten der Bewohner relativ hoch bleibt. Das können zum Beispiel innen liegende Bäder ohne Fenster sein oder zu kleine Schlafzimmer. Die Praxis hat immer wieder gezeigt, dass man mit Luftentfeuchtungsgeräte die Luftfeuchtigkeit in den Räumen verringern kann.

    Der Einsatz von Luftentfeuchtungsgeräten ist nicht überall sinnvoll

    Grundsätzlich sind diese Geräte nicht geeignet, feuchte Keller trockenzulegen. In diesem Fall sind erst einmal die Ursachen der hohen Feuchtigkeit im Mauerwerk zu ermitteln. Tritt die Feuchtigkeit von außen ein, so ist ein geeignetes vertikales oder und horizontales Abdichtungsverfahren auszuwählen und anzuwenden. Erst nach dem keine Feuchtigkeit mehr eindringt, kann mit einem Trocknungsgerät die Restfeuchte beseitigt werden.
    Ist die Ursache eine Kondenswasserbildung, warme Luft kondensiert an der kühleren Kellerwandoberfläche, so ist der Einsatz eines Trocknungsgerätes für einzelne Räume machbar. Es beseitigt nicht die Ursache, reduziert jedoch die Luftfeuchte. Es ist auch preiswerter als eine sensorgesteuerte Lüftung. Die Anwendung einer sensorgesteuerten Lüftung ist zum Beispiel für die Trocknung eines größeren Kellerkomplex, Archive oder Gebäude mit massivem Mauerwerk (Schlossanlagen) sinnvoll. Für die Trocknung werden energiesparend die Enthalpieunterschiede der Innen- und Außenluft genutzt.

    Beispiel aus der Praxis für die Anwendung von Entfeuchtungsgeräte

    Bei einer Bekannten traten bei einer Wohnung immer wieder Schimmelschäden auf. Nach den ein Luftentfeuchtungsgerät in dem betreffenden Raum aufgestellt wurde, konnte das Problem gelöst werden. Ein anderes Beispiel sind die Wohnwagen von Dauercamper. Im Winter werden diese in der Regel nicht benutzt und sind verschlossen. Über den Winter treten zwar keine sehr großen Schimmelprobleme wegen fehlender Lüftung auf, aber es riecht muffig und kleine Schimmelflecke sind vorhanden. Wird im Herbst ein kleiner Luftentfeuchter mit Granulat aufgestellt, so ist im Frühjahr alles trocken und in Ordnung.

    Auf dem Markt werden für die Raumtrocknung elektrische Entfeuchtungsgeräte aber auch Raumluftentfeuchter mit Granulat angeboten. Welches Gerät optimal für den jeweiligen Raum geeignet ist, können Sie im Luftentfeuchter Test erfahren.

    Hohe relative Luftfeuchte durch unzureichende Temperierung

    Eine weitere Ursache der hohen Luftfeuchte ist eine unzureichende Temperierung der Räume. Die Raumlufttemperatur sollte immer höher als die der Außenlufttemperatur sein. Je niedriger die Lufttemperatur ist, so weniger Feuchtigkeit nimmt die Luft auf. Je größer die Differenz der absoluten Luftfeuchte ist, so schneller erfolgt ein Luftwechsel und damit auch eine Reduzierung der Luftfeuchte in den Räumen. Zu beachten ist: Im Sommer kann man bei schwülwarmen Tagen Feuchtigkeit in die Räume hineinlüften.

    Durch die in den letzten Jahren stark angestiegenen Energiepreise wird auch weniger geheizt. Die Temperatur der Raumluft ist somit geringer. Wie bereits gesagt, nimmt diese weniger Feuchtigkeit auf und die relative Luftfeuchte steigt an. Kommt diese „feuchtere“ Luft dann noch mit einer kühleren Wandoberfläche in Berührung, so taut unter ungünstigen Bedingungen das Wasser aus. An dieser Stelle wird die Wand feucht und es bildet sich Schimmel.
    Bei feuchten Räumen ist auch das Heizverhalten als mögliche Ursache zu erkunden. Eine Kombination mit einer veränderten Heizung, z. B. Randleistenheizung oder Fußbodenheizung kann das Feuchteproblem langfristig gelöst werden. Ein Trocknungsgerät unterstützt den Vorgang.

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    Welche Vor und Nachteile hat eine Lüftungsanlage?

    Posted by Rauch on 5th März 2016

    Für ein gesundes Haus sind verschiedene Kriterien zu beachten. Das ist einmal der Standort, die richtige Auswahl geeigneter Baustoffe und die Nutzung der Wohnung selbst.

    Solange ausreichend geeignetes Bauland vorhanden ist, kann man sich den Standort für die Errichtung eines Hauses auswählen. Voraussetzung, im Flächennutzungsplan ist das Grundstück als Bauland freigegeben. Dann sind aber auch bestimmte Auflagen von der Gemeinde zu beachten, wie zum Beispiele die Größe, die Ausrichtung des Firstes und das neue Gebäude sollte sich in die örtliche Bebauung einfügen.

    In der Regel sind die Auswahlmöglichkeiten für den Wunschstandort heute sehr eingeschränkt. Waren bisher nur die in der Nähe befindlichen stark befahrenen Straßen wegen des Lärms störend, so kommen heute auch die Windmühlen hinzu. Zwar sind gesetzliche Abstände einzuhalten, aber trotzdem wirken sich diese durch ihren Infraschall ungünstig aus.

    Weiterhin ist die mögliche Gefahr eines möglichen Hochwassers zu beachten. Das betrifft Grundstücke am Flusslauf oder in möglichen Überschwemmungsgebieten.

    Durch die Forderungen der EnEV sind bestimmte Vorgaben zu erfüllen.

    Durch die EnEV sind die konstruktiven Vorgaben eines Neubaus in einem bestimmten Rahmen vorgegeben. Wird das neue Gebäude aus echten natürlichen Baustoffen errichtet, so wird es in diesem Fall sehr teuer. Daher erfolgt heute eine Mischbauweise aus mineralischen Baustoffen, wie Kalksandstein, Beton oder Ziegelsteine, und künstlichen Baustoffen, wie Mineralwolle, Polystyrol, Holzwollplatten, Schafwolle o. ä.

    Letztere Baustoffe sind zwar natürlichen Ursprungs, aber zur Erhöhung ihrer Widerstandsfähigkeit werden Flammenschutzmittel, Fungizide, Insektizide oder andere Chemikalien zugegeben. Diese gelangen aber auch direkt oder indirekt durch das Lüften in die Räume.

    Ein weiteres Problem dieser Konstruktionen mit mehren Schichten sind die Sperrschichten.
    Es liegen oft nur Erfahrungen zu ihrem materialtechnischen und physikalischen Verhalten über wenige Jahre vor. Sperrschichten verhindern einen kontinuierlichen Feuchtigkeitstransport und letztlich auch die feuchtigkeitsregulierende Wirkung zwischen Konstruktion und der Raumluft und auch mit der Außenluft.

    Die Rolle der Lüftung bei der EnEV

    Die EnEV legt fest, welchen U-Wert die Summe aller Bauteile eines Haus haben darf. Der optimale Bereich liegt bei 0,5 bis 0.4 W/qmK. Wird dieser weiter abgesenkt, so ist eine Verbesserung nur noch über einen hohen technischen Aufwand zu erreichen. Bei diesem niedrigen U-Wert spielt die Lüftung bei der gesamten Bilanz des Wärmebedarfes bzw. -verbrauchs eine sehr große Rolle. Aus dem Mollier-h-x-Diagramm kann entnommen werden, dass ein Feuchtigkeitsluftgemisch eine bestimmte Energie beinhaltet.

    Wird zum Beispiel die Raumluft durch die Nutzung feuchter, so nimmt auch der Energiegehalt der Raumluft zu. Wird diese Feuchtigkeit in der Luft über ein Fenster gegen trocknere Luft ausgetauscht, was bei einer Lüftung während der kalten Jahreszeit der Fall ist, so geht Energie „verloren“. Diese muss wieder durch Wärmeenergie ersetzt werden, um die gewünschte Raumtemperatur zu erhalten.

    Welche Bedeutung haben Lüftungsanlagen

    Die inVENTER Lüftungsanlage tauscht nicht nur die verbrauchte Luft aus, sondern durch die inegrierten Wärmetauscher kann auch ein großer Teil der Wärmeenergie eingespart werden, welche beim Lüften „verloren“ geht. Im Winter wird die kühlere Außenluft bereits vorgewärmt. Das hat auch noch einen anderen positiven Effekt. Ist die Temperaturdifferenz zwischen der Raumluft und der einströmenden Luft nicht so groß, so wird die Luftbewegung im Raum verringert. Das wirkt sich günstig auf das Raumklima und die Behaglichkeit aus.

    Der Luftaustausch muss natürlich so groß sein, dass die Konzentration der Schadstoffe in der Raumluft, wie Ausgasungen aus Einrichtungsgegenstände, Baustoffe und von Haushaltschemikalien möglichst klein ist. Besonders kritisch sind Schadstoffgemische, da die Bestandteile und ihre Konzentration in jedem Raum anders sein kann. Einzelne Bestandteile konnen verstärkend wirken.

    Eine konzeptionell vorgegeben Lüftungsanlage sollte immer in seinem Leistungsbereich arbeiten. Ein Abschalten während der Abwesenheit ist aus den geannten hygienischen Gründen nicht sinnvoll. Daneben kann sich auch unkontrolliert die Luftfeuchtigkeit der Raumluft erhöhen und in kritischen Bereiche kommt es in der kühleren Jahreszeit zur Tauwasserbildung, wie es an kalten Tagen an der Fensterscheibe zu beobachten ist. Im besonderen Fall kann es dann auch zur Schimmelbildung kommen.

    Was aber viele nicht wissen, im Sommer und bei höherer Raumlufttemperatur und entsprechender Luftfeuchtigkeit nimmt die Schimmelpilzkonzentration in der Raumluft zu. Die Sporen oder Myzelteilchen sieht man nicht, atmet aber diese ein. Im ungünstigen Fall können die Bewohner an verschiedene Erkrankungen leiden, welche durch die Pilze verursacht werden bzw. das Immunsystem wird geschwächt, z.B. allergische bronchopulmonale Aspergillose. Die Lüftungsanlage muss also auch während der warmen Jahreszeit korrekt arbeiten. Sehr unangenehm ist eine Pollenallergie. Durch entsprechende Filter können die Pollen herausgefiltert werden. Und der Betroffene findet so wenigsten zuhaus etwas Ruhe.

    Grundsätzlich sind die vom Hersteller der Lüftungsanlagen vorgegebenen Wartungszyklen einzuhalten, damit keine Verschmutzung der Anlage mit Keime erfolgt. Im ungünstigen Fall gelangen diese in die Raumluft, wo sie nicht hin sollen.

    Hier ein Beispiel wozu die Lüftungsanlagen wirklich da sind.

    Chemie in der Luft

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    Das passende Hygrometer ru Kontrolle der Luftfeuchtigkeit

    Posted by Rauch on 14th Oktober 2015

    Es gibt sehr unterschiedliche Hygrometer. Ein sehr einfaches Gerät ist das kleine Wetterhäuschen mit der Frau und dem Mann. Abhängig, ob schönes Wetter ist oder Regen kommt, steht einer dieser kleinen Figuren vor der Tür des Häuschens. Für die Messung der relativen Luftfeuchtigkeit in der Wohnung eignet sich so ein Gerät natürlich nicht. Etwas genauer waren dann die tellergroßen Geräte mit Zeiger, welche an die Wand gehängt wurden. Oft bestanden diese aus zwei Messgeräten, einem Barometer und einem Hygrometer.

    Die Aufgabe der Hygrometer

    Die Aufgabe dieser Geräte bestand darin, Auskunft über das Wetter zu geben. Die Raumluft in einer Wohnung steht immer in Wechselwirkung mit der Außenluft. Ist die Außenluft trocken, so ist es auch in der Wohnung trocken und natürlich auch umgekehrt. Mit der energetischen Sanierung der Wohngebäude werden diese immer dichter. Es erfolgt nur noch ein geringer Luftaustausch. Das gilt nicht nur für den Winter, sondern besonders für die wärmere Jahreszeit.

    Jeder kennt die schwülwarme Luft kurz vor einem Gewitter. Die relative Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, oft um 80 % oder mehr. Wenn diese warme Luft durch ein offenes Fenster oder eine Tür in das Gebäude einströmt, dann steigt die Luftfeuchtigkeit sehr schnell auf über 80 %. Bei einer guten Wandkonstruktion wird kurzzeitig durch Adsorption die Feuchtigkeit wie ein kleiner Schwamm aufgenommen.

    Die Luftfeuchtigkeit in diesen Räumen ist dann nicht so hoch. Aber diese Feuchtigkeit wird gespeichert und wird später wieder an die Raumluft abgegeben. Aber an kühleren Wandoberflächen kommt es zu einer Kondenswasserbildung. In dieser sommerlichen Situation kann man fast zusehen, wie das Brot und andere Lebensmittel verschimmeln. Auch an Einrichtungsgegenstände kann sich schnell ein Schimmelbelag bilden.

    Wir haben in unserem Lehmhaus auf der Nordseite neben dem Eingang einen kleinen Raum für die Garderobe. Der Raum ist immer kühl. Wegen der frischen Luft ist das Fenster immer etwas offen. So kommt gerade im Sommer Feuchtigkeit in diesen Raum. Einige der Lederhandschuhe im untersten Schubkasten haben dadurch einen Schimmelbelag bekommen.

    Warum Schimmelt es im Sommer mehr?

    Ich möchte mit diesem kleinen Beispiel nur sagen, die Schimmelgefahr im Sommer ist viel größer als im Winter. Die Mikroorganismen und hierzu gehören auch die Schimmelpilze wachsen am besten bei einer Temperatur um 25 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit ab 80 %. Im Winter wird zwar an einer kalten Wandoberfläche schnell eine hohe Feuchtigkeit erreicht, aber hier liegt nur eine niedrige Oberflächentemperatur vor. Bei dieser wachsen die Schimmelpilze weniger schnell. Treten im Winter optisch Schimmelschäden auf, z. B. hinter Schränken an einer Außenwand, so befinden sich die Schimmelpilze lokal an diesen Flächen.

    In der Raumluft sind diese dagegen nur gering vorhanden. Natürlich schweben einige Sporen und Pilzteilchen durch die Raumluft und können die Gesundheit gefährden. Man soll auch solche Situation nicht unterbewerten. Im Winter reicht es oft schon für eine Schimmelbildung aus, wenn die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 50 – 60 % liegt. Das sind raumklimatische Bedingungen, wo wir uns wohlfühlen.

    Eine genaue Messung der Raumluftfeuchtigkeit ist daher erforderlich, damit die relative Luftfeuchtigkeit nicht zu niedrig ist aber auch nicht zu hoch. Hier können Sie zum Beispiel Testberichte auf dieser Ratgeber-Seite zu Hygrometer ansehen und sich ein geeignetes Messgerät auswählen. Diese Messgeräte helfen Ihnen beim richtigen Lüften.

    Bei einem angeklappten Fenster erfolgt nur ein geringer Luftaustausch, und wenn das Fenster lange offen ist, kühlt nicht nur die Raumluft ab, sondern auch die Innenwände. Ein guter Luftaustausch erfolgt bei vollständig geöffnetem Fenster. Das Fenster braucht je nach Temperaturunterschied nur wenige Minute geöffnet werden. Dabei kühlen die Innenwände kaum ab und müssen nicht wieder erwärmt werden.

    Auch in der warmen Jahreszeit muss richtig gelüftet werden

    Aber auch in der warmen Jahreszeit muss richtig gelüftet werden, damit die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen so gering wie möglich ist. Diese sollte etwa zwischen 50 bis 60 % betragen. Bei dieser relativen Luftfeuchtigkeit kommt es in der Regel nicht zu einer höheren Schimmelpilzbelastung in den Wohnräumen. Aber auch zu dieser Jahreszeit macht es viel Sinn auf die Anzeige des Hygrometers zu sehen.

    Dieses zeigt gleich an, ob die Luftfeuchtigkeit außen sehr hoch ist und eine längere Lüftung nicht sinnvoll ist. Es ist nur ein Luftaustausch zur Reduzierung der Schadstoffe in der Zimmerluft erforderlich. Besonders dann ist eine Kontrolle erforderlich, wenn im Frühjahr die dicken Mauerwerke in der Erdgeschosswohnung, im Kellergeschoss oder bei einem Mauerwerk aus Natursteinen noch kühl sind und die Gefahr einer Kondenswasserbildung groß ist.

    Für die Technikfreunde gibt es auch Hygrometer auch für das Smartphone.
    Es gibt Hygrometer APP zur Installtion auf das Smatphone. Einige APP sind konstenfrei. Bei der Auswahl des Hygrometers ist dann darauf zu achten, das das Gerät mit dem APP kompatibel ist und mit einem Bluetooth ausgestattet ist. Das ist erforderlich, damit ohne Probleme ein Datenaustausch zwischen dem Smartphone und dem Hygrometer erfolgen kann. So kann ganz bequem aus dem Wohnzimmer schnell die relative Luftfeuchte in den anderen Räumen überwacht und kontrolliert werden.

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    Die Feuchtigkeit in der Raumluft durch Raumentfeuchter reduzieren

    Posted by Rauch on 28th Juni 2015

    Schäden durch Schimmelpilze sind ein weitverbreitetes Problem in den deutschen Wohnungen. Seit vielen Jahren ist ein Anstieg, dieser Schäden zu registrieren. Schimmelpilze und andere Mikroorganismen benötigen für ihr Wachstum Wärme, Feuchtigkeit und Nahrungssubstanz. In der der heutigen modernen Wohnung befinden sich genügend Materialien, die sich als Nahrung eignen. Das sind zum Beispiel Dispersionsfarben, Tapeten, Textilien. Und viele weiter Produkte.

    Aber auch Staub bietet in vielen Fällen eine gute Nahrungsgrundlage. Bereits, wenn die Wohnung regelmäßig richtig gesäubert wird, kann die Grundlage für ein übermäßiges Wachstum an Schimmelpilze verringert werden. In sauberen Wohnungen gibt es weniger Mikroorganismen. Zur Reinigung benötigen Sie nicht immer teure Haushaltsreiniger, deren chemische Substanzen unter anderem die Gesundheit gefährden können. Es reicht ein einfaches altes und natürliches Mittel, wie der Essig. Mit einer geringe Konzentration Apfelessig kann vieles gesäubert werden, wie Fliesen, Fenster, Möbel und andere Haushaltsgegenstände. Für die Reinigung der Toiletten eignen sich Essig und Soda.

    Untersuchungen zeigten, dass sich nicht im chemischen Laboratorium, in der Toilette im Haushalt, die meisten Mikroorganismen befinden, sondern im Kühlschrank. Im Kühlschrank sind gegenüber dem Wohnraum recht niedrige Temperaturen, wo die Mikroorganismen nur noch sehr langsam wachsen. Neben der Nahrung dominiert hier die Luftfeuchtigkeit. An den Wänden, Büchsen und Lebensmitteln im Kühlschrank kondensiert der Wasserdampf. Nun liegt in der Wohnung nicht die gleich hohe Luftfeuchtigkeit vor, aber dafür ist es wärmer. Man erkennt an diesem einfachen Beispiel, welche Rolle eine hohe Luftfeuchtigkeit für das Wachstum der Mikroorganismen hat.

    Dichte Fenster und hohe Luftfeuchtigkeit

    Die Energieeinsparverordnung verlangt immer dichtere Wohngebäude. Zwangsläufig steigt die Luftfeuchtigkeit an. Problematisch wird es, wenn nachträglich in ältere Wohnungen sehr dichte Fenster eingebaut werden. Die ursprüngliche unkontrollierte Lüftung wird wesentlich reduziert. Schadstoffe in der Raumluft und die übermäßige Luftfeuchtigkeit werden nicht ausreichend weg gelüftet. Wie soll auch drei- oder viermal täglich ausreichend gelüftet werden, wenn man den ganzen Tag auf Arbeit ist.

    Teilweise werden Ventilatoren eingebaut, die den ganzen Tag die Luft aus der Wohnung saugen, um eine Schimmelpilzbildung zu vermeiden. Vor dem Einbau der neuen Fenster erfolgte der Luftaustausch durch die Fugen der Fensterflügel. Ein Trick ist ein Teil der Dichtgummis der dicht schließenden Fenster zu entfernen. Was jedoch ein Eingriff in die Bausubstanz ist und den Eigentümer nicht immer erfreut.

    Ein anderer Trick wurde mir von einem ukrainischen Projektleiter gezeigt, welcher in seiner Heimat im Auftrag der Investoren die Bauleistungen überwacht. Der Fenstergriff bei den Thermofenstern zeigt im geschossenen Zustand nach unten. Er wird etwa 30 bis 45° nach links bzw. rechts nach oben gezogen. Soweit, dass noch das Fenster verschlossen ist, aber der Dichtgummi nicht mehr so dicht angedrückt wird. Das sollte in der Regel bereits ausreichen, eine gewisse natürliche Lüftung zu gewährleisten.

    Luftfeuchtigkeit durch Raumentfeuchter reduzieren

    Es gibt aber auch Räume, die keine Fenster haben und nur ungenügend belüftet werden können. Das können zum Beispiel eingebaute Schränke sein. Aber auch nach dem Bezug eines neuen Hauses liegt die ersten 2 bis 3 Jahre noch eine Baufeuchtigkeit vor. Das ist Feuchtigkeit, welche aus den mineralischen Baustoffen, wie Kalkputz, Gipsputz, Betonestrich oder vom Farbanstrich stammen. Durch regelmäßiges Lüften und Heizen wird die relative Luftfeuchtigkeit verringert.

    Behilflich sind auch der Einsatz von Trocknungsgeräten, wenn eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit vorliegt, wie zum Beispiel nach einem Wasserleitungsschaden. Der Einsatz von Raumentfeuchter ist dann sinnvoll, wenn vorübergehend die Luftfeuchtigkeit reduziert werden soll, der Raum nicht sehr groß ist und keine andere Möglichkeiten vorhanden sind. Zum Beispiel einen feuchten und nassen Keller trocknet man damit nicht.
    Die Raumentfeuchter verursachen auch kein Lärm und sind gegenüber einer Anschaffung eines Trocknungsgerätes wesentlich Preisgünstiger.

    Zum Schluss fällt mir ein praktischer Anwendungsbereich ein, wo sich der Raumentfeuchter sehr bewährt hat. Der Wohnwagen meiner Eltern steht auf einem Dauercampingplatz. Im Winter wird dieser nicht genutzt und ist verschlossen. Es gab zwar im Frühjahr keine direkten Schäden durch Feuchtigkeit, aber es roch immer muffig. Im Herbst werden zwei Raumentfeuchter aufgestellt und im Frühjahr ist alles trocken und in Ordnung. Auch im Kühlschrank wird eine Schale mit Granulat aufgestellt. Auch hier ist seitdem alles in Ordnung. Vorher hatte sich etwas Schimmelbelag an den Innenwänden gebildet.

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